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Voll reinhängen müssen sich die Pforzheimer Handballer wie hier Max Lupus (links) auch gegen Nußloch. Foto: PZ-Archiv/Ripberger
Voll reinhängen müssen sich die Pforzheimer Handballer wie hier Max Lupus (links) auch gegen Nußloch. Foto: PZ-Archiv/Ripberger
20.04.2017

SG Pforzheim/Eutingen vor schweren Heimspiel gegen Spitzenreiter

Pforzheim. Mit der SG Nußloch empfängt die SG Pforzheim/Eutingen am Samstag zur ungewohnten Anwurfzeit (18.00 Uhr) den Tabellenführer der 3. Liga Süd. Die Bergsträßer haben dank einer Serie von 19:3-Punkten die Pole-Position übernommen und wollen ihren derzeitigen Ein-Punkte-Vorsprung in den letzten drei Begegnungen der Runde ohne Wenn und Aber über die Ziellinie retten.

Dies überrascht, nachdem Nußlochs Management keinen Antrag auf eine Lizenz für die 2. Liga gestellt hat: „Wir wollen nicht hoch, um wieder abzusteigen. Wenn wir irgendwann mal in die 2. Liga gehen, dann, um dort zu bleiben“, hat der Verein erklärt.

Die Meisterschaft ist dennoch das erklärte Ziel. Dies lässt am Samstagabend einen hochkonzentrierten und dank Leistungsträgern wie Kapitän Philipp Müller, Torjäger Pierre Freudl, Jochen Geppert oder David Ganzhorn auch klar favorisierten Gast erwarten. An das Vorspiel in Nußloch hat die Mannschaft von Alexander Lipps allerdings recht gute Erinnerungen. Dort hat Dominik Seganfreddo mit seinem achten Treffer in der Schlusssekunde den 32:32-Ausgleich erzielt. Es war eine der wenigen positiven Überraschungen der Eutinger in dieser Runde.

Hoffen auf Relegation

Linkshänder Seganfreddo kann sein Kunststück am kommenden Samstag aber nicht wiederholen – er fällt mit einer Sprunggelenksverletzung aus. Ansonsten kann Alexander Lipps, bis auf den Langzeitverletzten Philipp Schückle seinen kompletten Kader einsetzen. Derzeit gilt es für die SG den drittletzten Tabellenplatz zu behaupten und weiter darauf zu hoffen, dass über eine Relegation der Drittletzten der vier Drittliga-Staffeln doch noch die Klasse gehalten werden kann.