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CfR Pforzheim

CfR-Kapitän Sebastian Rutz findet, seine Mannschaft muss Gas geben im Spiel gegen die Stuttgarter Kickers.
CfR-Kapitän Sebastian Rutz findet, seine Mannschaft muss Gas geben im Spiel gegen die Stuttgarter Kickers. © Hennrich
16.03.2017

Sebastian Rutz vom 1. CfR Pforzheim: "Es muss klick machen"

Mit einem 3:0-Sieg gegen Regionalliga-Absteiger SV Spielberg war der 1. CfR Pforzheim grandios ins neue Fußballjahr gestartet. Die Hoffnungen, doch noch ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können, waren enorm. Nach jetzt drei Spielen ohne Sieg ist Ernüchterung eingekehrt. „Man muss das realistisch sehen. Wir haben einfach zu wenig Punkte. Wir müssen endlich unser spielerisches Potenzial in Punkte ummünzen. Es muss klick machen“, fordert CfR-Kapitän Sebastian Rutz vor dem morgigen Heimspiel gegen den SV Stuttgarter Kickers II (15.00 Uhr, Stadion Holzhof).

Ob es nun klick macht oder nicht: Fakt ist, dass sich der CfR am Ende der Saison nach drei Jahren von seinem Trainer Teo Rus trennen wird (die PZ berichtete). So ganz überraschend kam die Nachricht für die Spieler nicht, wie Sebastian Rutz erklärt. „Wenn der Vertrag im März noch nicht verlängert ist, fragt man sich schon“, sagt der 27-Jährige, der 2014 zusammen mit Teo Rus vom TSV Grunbach nach Pforzheim gewechselt war. Rutz unterstreicht, dass sich der CfR unter der Regie von Rus gut entwickelt habe. „Aber so ist es nun mal, wenn ein Trainer einige Jahre im Verein ist. Irgendwann muss er gehen.“ Rutz hingegen bleibt beim CfR. Sein Vertrag läuft auch noch in der neuen Saison. Wer dann CfR-Trainer sein wird, ist noch offen. Seit Bekanntgabe der Trennung von Rus habe es einige Anfragen gegeben, verrät CfR-Sportchef Torsten Heinemann. Er führe derzeit aber keine Verhandlungen. Heinemann unterstreicht noch einmal, dass man mit der Arbeit von Rus zufrieden gewesen sei. „Aber wir wollen einfach etwas Neues, neue Impulse setzen.“

Priorität im Verein habe aktuell eh die Stadionfrage, mit der sich in den kommenden Wochen die zuständigen Gremien des Gemeinderates befassen. „Die Bedingungen im Brötzinger Tal sind mittlerweile untragbar. Da muss sich schnell etwas tun“, fordert Heinemann. Duschen und sanitäre Anlagen seien in einem katastrophalen Zustand, bestätigt auch Sebastian Rutz. „Da muss sehr viel passieren. Und sanieren kann man das nicht, das muss weg.“