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Sechs Treffer erzielte Pforzheims Fabian Dykta beim Auswärtssieg in Baden-Baden.  Foto: Becker/PZ-Archiv 

Sieg in Baden-Baden: Versöhnlicher Abschluss für TGS Pforzheim

Pforzheim/Baden-Baden. Nach zuletzt zwei Niederlagen haben die Handballer der TGS Pforzheim wieder die Kurve gekriegt. Der Drittligist setzte sich am Freitag bei Schlusslicht TVS Baden-Baden mit 30:26 (16:11) durch und verabschiedet sich mit 21 Punkten aus 17 Spielen in die kurze Winterpause. „Das war ein versöhnlicher Abschluss“, kommentierte Abteilungsleiter Wolfgang Taafel den Erfolg seiner Truppe, der nach einer über weite Strecken dominanten Leistung verdient war.

Der vorentscheidende Zwischenspurt gelang den Pforzheimer Mitte der ersten Halbzeit, als sie sich dank der Tore von Florian Taafel (2) und Fabian Dykta von 9:8 auf 12:8 absetzen. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnte: Von dieser Führung sollten die Goldstädter bis zur Schlusssirene zehren. Kurz nach dem Wechsel hatte die TGS mit 17:11 ihre höchste Führung.

Im Verwaltungsmodus

„Dann aber haben wir den Fuß vom Gas genommen“, bemängelt Taafel. Die Pforzheimer gingen nun in den Verwaltungsmodus über. Und der reichte an diesem Abend auch. Baden-Baden steckte zwar nie auf und hatte in Linkshänder Jonas Schuster (8 Treffer) auch einen Spieler, den die Gäste nie in den Griff bekamen. Doch immer, wenn sich die Südbadener scheinbar herangekämpft hatten, konterte Pforzheim. „Das hätte auch ins Auge gehen können. Aber wir hatten immer eine passende Antwort“, beschreibt Wolfgang Taafel den Spielverlauf und analysiert: „Am Ende hatten wir einfach mehr individuelle Klasse im Team.“

Die Pause bis zum nächsten Spiel am 26. Januar tut den Turngesellen nun gut. Bis dahin könnte auch Torhüter Sebastian Ullrich seine Verletzung auskuriert haben. Auch Roy James musste mit einer Sprunggelenksverletzung pausieren. Er wird ebenfalls erst Ende Januar zurückerwartet.

TGS Pforzheim: Merz, Binder – Bogdanic, Taafel 6, Kikillus, Kirschner 3, Sruk 3, Prsa 3, Zweigner 3, Dykta 6, A. Klimovets, Salzseeler, Versakovs 3