
BIRKENFELD/SPIELBERG. Drei Tore in drei Minuten besiegelten die zweite 1:5-Niederlage in Folge für den Fußball-Verbandsligisten 1. FC Birkenfeld. Vor einer Woche unterlag der Verbandsliga-Aufsteiger gegen den CfR, an diesem Spieltag nun gegen den Tabellenführer SV Spielberg. „Die Niederlagen kann man aber nicht vergleichen“, sagt Birkenfelds Trainer Marco Bäumer, der nach dem CfR-Spiel eine Trotzreaktion seiner Spieler forderte und diese auch sah.
„Wir haben bis zum 1:2 klasse mitgespielt und hatten auch die Chance zum 2:2“, so Bäumer. Einzig und allein der Spielbergs Cleverness hätte sein Team nichts entgegensetzen können. Ein schnell ausgeführter Freistoß und zwei „brutale Konter“ (Bäumer) brachten die Gäste aus dem Konzept . „In diesen Situationen waren wir gedanklich noch nicht so schnell“, meint der FCB-Coach, „da merkt man die Oberliga-Erfahrung des Gegners.“ Die Enttäuschung von Trainer Bäumer hält sich deshalb auch in Grenzen. „Aus solchen Spielen können wir nur lernen.“
Für Spielbergs Trainer Martin Fleck fiel der Heimsieg „ein, zwei Tore zu hoch“ aus. „Birkenfeld hat uns das Leben sehr schwer gemacht“, zollt der Coach dem Aufsteiger Respekt. Auch für seine Jungs gab es ein dickes Lob – aber auch etwas Kritik: „An der Rückwärtsbewegung müssen wir noch arbeiten“, sagt er. Ist nach drei Siegen in drei Spielen der Wiederaufstieg nun ein Thema beim SVS? „Absolut nicht“, antwortet Fleck, „wir wollen aber oben bleiben.“ dom





