
PFORZHEIM. Mit je zwei Punkten im Gepäck sind die Verbandsliga-Ringer des KSV Ispringen und des SV 98 Brötzingen von ihren Auswärtsaufgaben zurückgekehrt. Während sich das KSV-Team mit 24:15 beim ASV Eppelheim keine Blöße gab, erteilten die Brötzinger ihrem Konkurrenten RSC Laudenbach II mit 34:7 eine Lektion.
„Bis auf das Schwergewicht ist alles normal gelaufen. Wir haben den Gegner klar beherrscht“, resümiert SV-Coach Eckhard Knodel. Auf Brötzinger Seite erzielten Ralf Quehenberger (ohne Gegner), David Wagner, Frank Zeiher, Richard Wegner, Jürgen Wagner, Albinus Kiefer, Patrick Windelband und Eduard Reich I klare Viererwertungen. Lediglich 96-Kilo-Mann Alexander Westermann wurde nach einer Minute geschultert. Und auch Eduard Reich II (2:3 gegen Michael Schmitt) kam in der ungeliebten Freistil-Klasse nicht zurecht. Viel schwerer wiegt bei den „98ern“ allerdings, dass sich Oldie Frank Zeiher bei seinem Sieg in Laudenbach eine Wadenverletzung zugezogen hat. „Ohne ihn haben wir im Heimkampf gegen Östringen kaum eine Chance zu gewinnen“, befürchtet Knodel.
Solche Sorgen kennt der Verbandsliga-Rivale aus Ispringen zurzeit nicht. Trotzdem hatte Vasilij Zeiher in Eppelheim ein paar Dinge zu kritisieren. Besonders wurmt den KSV-Trainer die Schulterniederlage von Waldemar Reiswich (96 Kilo/Griechisch-Römisch). „Er hat die erste Runde gewonnen, ist dann aber leichtsinnig geworden“, moniert Zeiher.
Im Gegenzug fuhren er selbst, Selef Salemi, Bijan Faghani (Übergewicht des Gegners), Alexander Mix, Alex Kuhn und Schwergewichtler Sefer Esen die volle Ernte ein. Nikolai Mix, Stephan Hornung und Artur Kulak gingen dagegen leer aus. „Was Artur anbelangt, hat der Kampfrichter aber katastrophal gegen uns gewertet“, schränkt Zeiher zumindest diese Niederlage ein. pep





