


Schnelle Bälle und starke Schläge – einen spannenden und ausgeglichenen Tennis-Schaukampf lieferten sich die Serbin Bojana Jovanovski von Partisan Belgrad und Syna Kayser vom TC Rüppurr in der Halle des TC Birkenfeld. Die 17-Jährige Serbin besiegte die 18-jährige Deutsche am Ende im Tiebreak mit 4:6, 6:2 und 7:6.
Syna Kayser, deutsche Tennis-Hoffnungsträgerin, zeigte am Anfang ihre Stärken, machte kaum Fehler, kämpfte gut und gewann so den ersten Satz. Für Kayser, die im WTA-Ranking derzeit auf Platz 633 steht, ein optimaler Beginn. Sie überzeugte die rund 250 Zuschauer gegen die Serbin, die derzeit Platz 288 im WTA-Ranking belegt. Für das Publikum gab es schöne Ballwechsel zu sehen, phasenweise sogar Tennis der Spitzenklasse. Gegen Ende des Matches wendete sich das Blatt: Es lag wohl an der Konzentration: „Ich habe gut angefangen aber dann war ich wohl am Schluss zu nervös. Bojana spielte sehr kraftvoll“, sagte Syna Kayser.
Trotz des Erfolges war es nicht leicht für die in Belgrad lebende Jovanovski: „Das Match war sehr gut. Die Kräfte waren sehr ausgeglichen. Ich hatte dann am Schluss wohl mehr Glück. Es war nicht so leicht.“
Bojana Jovanovski bereitet sich derzeit auf die „Biberach Open“a, die in der kommenden Woche stattfinden, vor. Vladimir Kolaric, Trainer des TCB hatte dem befreundeten serbischen Manager angeboten, dass Jovanovski in Birkenfeld für das Turnier trainieren kann. Dies war auch der Anlass, zwischen den beiden Profispielerinnen ein Match auszurichten. In den vergangenen vier Tagen trainierte die Serbin insgesmat 30 Stunden .
Für den Trainer des TCB war das Match ein voller Erfolg: „Das Spiel war interessant, wir haben nicht mit so vielen Zuschauern gerechnet.“
Für beide Profispielerinnen gibt es ein großes Ziel: Im WTA-Ranking weiter nach vorne zu kommen. „Mein Wunsch wäre es dieses Jahr unter die Top 100 zu kommen“ sagt Bojana Jovanovski und lächelt verlegen.
In die Geschichte des Vereines würde dieses Match laut TCB-Präsident Wolfgang Fütterer eingehen. Für ihn war es ein spannendes Spiel. Über die anfängliche gute Leistung von Syna Kayser hat er sich sehr gefreut. Für den TCB-Trainer Vladimir Kolaric könnte es nächstes Jahr wieder solch ein Match geben. Fabian Reinhardt





