
PFORZHEIM. Wenn die Stadt Pforzheim ihre Sparpläne im Sport umsetzt, könnte das für die Eishockey-Abteilung des 1. CfR Pforzheim weitreichende Folgen haben. Die „Blue Gold Stars“, wie das Pforzheimer Team heißt, müssten dann wahrscheinlich ihre Mannschaft vom Spielbetrieb in der Regionalliga abmelden. Dabei sind die Pforzheimer gerade erst nach mehreren Anläufen aufgestiegen.
Die Sparpläne der Stadt besagen, dass die Hallenkosten für Erwachsene nicht mehr wie bisher bezuschusst werden. Dies würde die Eishockeyspieler besonders hart treffen. „Bei gleicher Eiszeit wie im vergangenen Jahr müssten wir 14 500 Euro mehr bezahlen als vergangene Saison, bei einem intensiveren Training, bedingt durch den Aufstieg, sogar noch mehr“, sagt Eishockey-Abteilungsleiter Martin Hämmerle auf Nachfrage der Pforzheimer Zeitung. So könnte fast der ganze Jahresetat von 30 000 Euro am Ende für Hallenmiete draufgehen. Für Trainer, Ausrüstung und Fahrtkosten bliebe kaum etwas übrig.
Derzeit führt Hämmerle viele Gespräche. „Ich bin Optimist“, sagt er, obwohl die Lage nicht rosig ist. Zuletzt war er bei Manfred Maschek vom städtischen Schul- und Sportamt. Greifbare Ergebnisse gibt es noch keine, aber die Zeit drängt. In 14 Tagen ist der Staffeltag für die Regionalliga. Bis dahin müssen die Pforzheimer wissen, ob sie tatsächlich ein Team finanzieren können.
Autor: PZ-Redakteur udo koller





