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02.12.2008

Zum Thema Ausgleichszahlungen

DFB-Präsident Theo Zwanziger schloss nach der Bekanntgabe des „15.30-Uhr-Spiels“ an Sonntagen nicht aus, die Amateurvereine wegen etwaiger Zuschauerverluste finanziell zu entschädigen. Sollte ein unterklassiger Verein nachweisen können, dass wegen der TV-Konkurrenz weniger Fans auf die Plätze strömen, kann sich der Chef des Deutschen Fußball Bundes (DFB) Ausgleichszahlungen vorstellen.

„Wird der Nachweis zweifelsfrei erbracht, ist für betroffene Vereine eine finanzielle Unterstützung möglich“, sagte Zwanziger. Er könne die Kritik der Amateur-Clubs an den neuen Anstoßzeiten am Sonntag „voll und ganz nachvollziehen“ und fügte hinzu: „Für das Miteinander zwischen Spitzen- und Breitensport muss man aber Verständnis für die andere Seite haben.“