Erdrutsch begräbt Siedlung in Sri Lanka

In Sri Lanka haben Schlammmassen vermutlich mehr als 100 Menschen unter sich begraben. Nach dem verheerenden Erdrutsch im Osten des Landes gibt es kaum noch Hoffnung, Überlebende zu finden. Nach heftigem Monsunregen bricht ein Hang plötzlich weg, 140 Häuser einer Arbeitersiedlung auf einer Teeplantage werden fortgerissen.Ein Augenzeuge berichtet, wie Tonnen von Schlamm die Häuser am Hügel mit sich reißen. Unter heftigem Donner seien die Häuser den Hang hinabgestürzt.Die Monsunperiode in dem südasiatischen Land ist für die Landwirtschaft lebenswichtig, sorgt aber zugleich immer wieder für Tod und Zerstörung. Die Gegend um die Teeplantage gilt als besonders erdrutschgefährdet. Laut Katastrophenschutz wurden die Bewohner deshalb wiederholt aufgefordert, sicherere Gebiete aufzusuchen. Viele aber hätten die Warnungen nicht ernst genommen.
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