
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat sich zu Wochenbeginn nur geringfügig erholt. Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2290 US-Dollar und damit nur etwas mehr als zum Wochenausklang. Ein Dollar war zuletzt 0,8075 Euro wert. Mit 1,2255 Dollar war der Euro in der Nacht zum Montag auf ein neues Zwei-Jahres-Tief gefallen. Ein Dollar war zuletzt 0,8132 Euro wert. Die EZB hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,2377 (Donnerstag: 1,2426) Dollar festgesetzt.
Der Euro steht derzeit stark unter Druck. Allein in der vergangenen Woche
hatte er vier Cent an Wert verloren. Belastet hatte, dass die EZB zwar ihren
Leitzins auf ein Rekordtief senkte, jedoch keine zusätzlichen Hilfen für den
Bankensektor Europas in Aussicht stellte. Zudem hatten am Freitag Zahlen vom
US-Arbeitsmarkt abermals enttäuscht. Was normalerweise für Druck auf den Dollar
sorgt, stützt die US-Währung in Krisenzeiten, weil der Dollar als weltweite
Reservewährung gilt.
Am Montag richten sich die Blicke der Investoren nach Brüssel. Dort werden
die Finanzminister des Euroraums zusammenkommen, um die Details der jüngsten
Gipfelbeschlüsse auszuhandeln. Konflikte dürften programmiert sein, hatten doch
unlängst Finnland und die Niederlande wichtige Entscheidungen in Frage
gestellt.






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