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e-volo-Geschäftsführer Alexander Zosel und Stephan Wolf, Bundeswirtschaftsministrer Philipp Rösler, e-volo-Gesellschafter Thomas Senkel und Thomas Ruf (von links) besprachen die Entwicklung beim Volocopter.
e-volo-Geschäftsführer Alexander Zosel und Stephan Wolf, Bundeswirtschaftsministrer Philipp Rösler, e-volo-Gesellschafter Thomas Senkel und Thomas Ruf (von links) besprachen die Entwicklung beim Volocopter. © Privat
02.08.2013

Bundeswirtschaftsminister Rösler infomierte sich bei e-volo über Volocopter

Es war der weltweit erste, rein elektrisch, bemannte und senkrecht gestartete Flug mit dem VC1, mit dem das innovative Karlsruher Unternehmen e-volo im Oktober 2011 Luftfahrt-Pioniergeschichte geschrieben hat. „Diese Entwicklung hat auch international für Aufsehen gesorgt“, betonte Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, der sich umfassend bei e-volo rund um den VC200 informierte, den ersten zwei Personen tragenden Volocopter, dessen Jungfernflug im Herbst 2013 ansteht.

Innovation, Technologie, Entwicklungsstand und Förderung rund um den VC200: „Derartige Entwicklungen kann aber – mit oder ohne Förderung – ein kleines Unternehmen nicht allein bewältigen“, so Rösler. Bei e-volo haben sich vier mittelständische Unternehmen und zwei Forschungseinrichtungen zusammengefunden. „Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert diese Entwicklung“, erläuterte der Bundesminister, der sich unter anderem die Originalkanzel des ersten Prototyps mit Landegestell, jedoch ohne Rotorebene, und ein verkleinertes Modell des VC200 von den e-volo-Geschäftsführern Stephan Wolf und Alexander Zosel erklären ließ.

Der Volocopter von e-volo ist ein völlig neuartiges, senkrecht startendes, manntragendes Fluggerät, das in keiner bekannten Kategorie einzuordnen ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Luftfahrzeugen ist der Volocopter von Anfang an als Fluggerät mit Elektroantrieb konzipiert. Mit seinen vielen Propellern kann der Volocopter senkrecht starten und landen wie ein Hubschrauber. Ein wesentlicher Vorteil neben der bestechend einfachen Bauweise ohne aufwendige Mechanik und der sehr geringen Wartungskosten ist die Redundanz der Antriebe. So kann selbst beim Ausfall von mehreren Motoren der Volocopter noch sicher gelandet werden.

Das Fazit des Bundeswirtschaftsministers: „Wir wollen Projekte fördern, die – auch international – völlig neue Märkte erschließen oder schaffen. Der Volocopter ist ein hervorragendes Beispiel. Er verbindet deutsche Ingenieurskunst und IT.“