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Netzwerken war für die Teilnehmer des Gründer-Wettbewerbs der Wirtschaftsjunioren beim Innotec Pforzheim genauso wichtig, wie gewinnen. Nox/Naschplatz/Seibel
Netzwerken war für die Teilnehmer des Gründer-Wettbewerbs der Wirtschaftsjunioren beim Innotec Pforzheim genauso wichtig, wie gewinnen. Nox/Naschplatz/Seibel
Beeindruckender Werbeträger: Nox, der Roboter.
Beeindruckender Werbeträger: Nox, der Roboter.
Das Naschplatz-Team (von links): Markus Schäfer, Anne und Matthias Zeh.
Das Naschplatz-Team (von links): Markus Schäfer, Anne und Matthias Zeh.
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Gründer-Wettbewerb der Wirtschaftsjunioren Nordschwarzwald

Zweieinhalb Meter groß, von mächtiger Statur. Das ist Nox, der Roboter. Er kann laufen, reden, Sponsoren- und Werbebanner vor sich hertragen – vor allem: Er ist der Hingucker schlechthin. Das technische Ungetüm eignet sich deshalb als Event-Attraktion auf Messen, Stadtfesten, Jubiläen, Firmeneröffnungen und Freizeitparks.

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Das Marketing-Konzept des Event-Roboters ist unlängst vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unter dem Arbeitstitel „Robix“ (Technologiegründungen aus der Wissenschaft) ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit der Hochschule Pforzheim wurde das Konzept zur Realisierungsreife entwickelt.

Roboter-Vater Tobias Danzer nahm in dieser Woche zum zweiten Mal eine Auszeichnung für die Geschäftsidee entgegen. Beim Gründer-Wettbewerb der Wirtschaftsjunioren (WJ) Nordschwarzwald gehörte er zu einem der drei Gewinner. Im Pforzheimer Gründerzentrum Innotec stellten sich insgesamt zehn von 14 eingereichten Geschäftsideen dem Wettbewerb. „Die Wahl fiel uns sehr schwer“, bekannten die Mitglieder der Jury.

Ebenfalls auf dem Siegertreppchen: Ein Online-Shop für Fruchtgummis. Das Besondere: „Der Kunde kann aus über 200 Sorten seine individuelle Bestellung zusammenstellen“, sagt Markus Schäfer von Naschplatz.de Und: Alles sei sofort lieferbar –„fast immer“, schon ab 2,99 Euro. Knapp 1,5 Tonnen Ware haben die beiden Pforzheimer Firmengründer Matthias Zeh und Markus Schäfer derzeit als Lagerbestand. Anne, die Mutter von Matthias Zeh, ist bei der Konfektionierung behilflich – mit steigendem Arbeitsaufwand. „Wenn das Geschäft so weiter wächst, haben wir 2013 Platzprobleme“, befürchtet Markus Schäfer. Er ist Programmierer von Websites und Online-Shops und kam über diesen Weg zur Naschplatz-Idee. „Wir etablieren die gemischte Tüte von heute und liefern das Gefühl von damals“, beschrieb er beim Gründerwettbewerb das Unternehmen. Hauptzielgruppe: Frauen mit Kindern im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Und darüber hinaus: Die älteste Kundin ist 82Jahre alt. „Das spricht auch dafür, dass unser Online-Shop unkompliziert zu bedienen ist.“ Aufgrund der geringen Retourenquote sehen sich die Naschplatz-Gründer mit der Qualität ihrer Ware und der Geschäftsidee bestätigt.

Weniger spektakulär, aber höchst effizient, so kommt die Sieger-Geschäftsidee Nummer drei daher: Die 22-jährige Aylin Güler (türkische Herkunft, geboren in Lörrach) studierte an der SRH Hochschule in Calw Medien- und Kommunikationsmanagement. Nach einem Praktikum an der Handelskammer in Istanbul kam ihr die Geschäftsidee: Sie betreibt in Calw unter dem Namen EuraBusiness ein Dienstleistungsunternehmen. Die Website werde demnächst freigeschaltet. Die Jungunternehmerin vermittelt Geschäftskontakte zwischen türkischen und deutschen Unternehmen. Lieferanten- und Kundensuche, Messepräsenz, Kooperationsbörsen, Unternehmerreisen sowie Marktforschung und Markterschließung, außerdem Verbandskooperationen gehören ihrer Wettbewerbspräsentation zufolge zur Geschäftstätigkeit. „Die Türkei hat Rekordwachstumsraten“, sagt die 22-Jährige und geht davon aus, dass für deutsche Unternehmen große Entwicklungspotenziale am Bosporus vorhanden sind.

www.noxtherobot.com

www.naschplatz.de

Autor: Gerd Lache | Pforzheim

25.05.2012
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