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Haben sich am Gemeinschaftsstand wohl gefühlt und gute Kontakte geknüpft: Die Aussteller aus Pforzheim und dem Enzkreis. Foto: WFG Nordschwarzwald
Haben sich am Gemeinschaftsstand wohl gefühlt und gute Kontakte geknüpft: Die Aussteller aus Pforzheim und dem Enzkreis. Foto: WFG Nordschwarzwald

Hannover war eine Reise wert - Aussteller aus der Region Nordschwarzwald mit Messeauftritt zufrieden.

Pforzheim/Hannover. Die weltgrößte Industriemesse in Hannover ist am Freitag mit 195000 Besuchern mit einem ähnlichen Andrang wie im Boomjahr 2008 zu Ende gegangen. Auch die Mehrzahl der 28 Aussteller aus der Region Nordschwarzwald zeigten sich zufrieden mit dem Messeverlauf, vor allem was die Qualität der geführten Gespräche angeht.

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Die ersten schriftlichen Anfragen und Projektskizzen gingen per e-Mail ein. „Wenn aus den 25 Kontakten ein neuer Kunde gewonnen wird, hat es sich gelohnt“, sagte Geschäftsführer Frank Neuner von der Pforzheimer Präzisionstechnik-Firma Erich Lacher, der am Gemeinschaftsstand der Region Nordschwarzwald ausstellte. „Im Vorjahr waren es allerdings mehr Besucher“, ergänzte Neuner. „Einige Stammkunden haben uns überraschend hier in Hannover aufgesucht und haben uns auf konkrete Projekte angesprochen.

„Für uns ist neben dem regulären Messegeschäft auch das Netzwerken der Unternehmen untereinander wichtig“, erläuterte Jens Mohrmann, Chef der Wirtschaftsförderung (WFG) Nordschwarzwald. „Wir gehen davon aus, dass uns ein Großteil der Unternehmen auch 2013 wieder mit nach Hannover begleiten wird.“

Und das dürfte wohl auch eintreffen: Die Organisation des Gemeinschaftsstandes durch die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald wurde einstimmig gelobt.

Bernd Braun, Geschäftsführer der BB Zerspanungstechnik GmbH aus Königsbach-Stein, war bereits zum vierten Mal Aussteller auf dem regionalen Gemeinschaftsstand. „Die Quantität der Besucher war dieses Jahr eher befriedigend – die Qualität der Kontakte war aber hervorragend.“

Zufrieden war auch Thomas Frey, Vertriebsleiter der IMO Oberflächentechnik GmbH aus Königsbach-Stein: „Wir konnten diesmal mehr Kontakte knüpfen als im Vorjahr.

Andreas Kramski, Geschäftsführer der Pforzheimer Kramski GmbH, sprach von einem etwas ruhigeren Verlauf der Messe als in den vergangenen Jahren. „Wir haben kaum Neukontakte, dafür aber einige Bestandskunden, die uns hier besucht haben.“ Der WFG-Gemeinschaftsstand sei die einzige Gemeinschaftspräsentation, bei der sich Wettbewerber gemeinsam präsentierten und untereinander austauschten.

Knut Heitzmann von Nonnenmacher in Königsbach-Stein lobte das homogene Standkonzept: „Wir fühlen uns auf dem Zulieferer-Marktplatz in Halle 4 gut aufgehoben.“

Ulrich Hornung von der Kummer GmbH + Co. KG aus Ötisheim zog ein positives Fazit: „Die ersten Messetage waren für uns sehr gut. Gegen Ende der Messe ließ die Besucherqualität etwas nach. Wir sind im nächsten Jahr aber wieder dabei.“

Für die Härter Stanztechnik aus Königsbach-Stein war die Hannover Messe eine gute Plattform, „da der Aufwand bei einem guten Kosten-Nutzen-Effekt überschaubar ist“, erläuterte Marketingleiter Alexander Kasper. „Die Resonanz war besser als im vergangenen Jahr.“

Dem schloss sich Harry Volz, Geschäftsführer von PV Tech Plasma und Vakuum Technologie GmbH aus Ispringen, nicht unbedingt an: „Meiner Meinung nach waren deutlich weniger Fachbesucher unterwegs. Wir nutzen die Hannover Messe als Schaufenster, um Präsenz zu zeigen und auch unsere Bekanntheit in der Branche zu steigern“, betonte Volz. „Zudem ist mir der Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen in der Region wichtig.“ Die Firma PV Tech zieht im kommenden Jahr nach Pforzheim um, wo derzeit ein neues Firmengebäude entsteht.

„Wir konnten einige interessante Kontakte knüpfen. Für 2013 ist eine erneute Präsenz hier auf dem Gemeinschaftsstand angedacht“, bestätigte Angelika Domig von der Böhmler Drehteile GmbH aus Pforzheim, die beispielsweise auch exklusive Schalthebel für Rolls Royce aus Messing fertigt. Neben Automotiv-Projekten waren die Bereiche „erneuerbare Energien“ und Medizintechnik wichtige Gesprächsfelder.

Autor: Lothar H. Neff

27.04.2012
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