

Die Interessensgemeinschaft Wilferdinger Höhe hat neue Pläne: Angedacht ist, dass die Wihö ein Teil des Wirtschafts- und Stadtmarketings Pforzheim (WSP) wird. „Die Interessensgemeinschaft Wilferdinger Höhe mit nahezu 100 Mitgliedern wird zu groß, um alles ehrenamtlich zu schaukeln“, sagt Nicole Kälber, Vorsitzende der Interessensgemeinschaft, die sich 2006 mit 46 Mitgliedern gründete.
Doch auch künftig sollen die Belange der Wihö nicht untergehen, weiter gehört und ähnlich wie das Citymarketing aktiv vertreten werden. „Das ist Gleichberechtigung“, so Kälber. Neben Nicole Kälber, Geschäftsführerin des Intersport Profimarkts könnte sich auch Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager vorstellen, dass das neue Konzept aufgeht. Doch wie dieses konkret aussieht, weiß Hager noch nicht. „Das ist alles noch zu frisch“, aber die Stadt ist gerne bereit mit der Wihö ins Gespräch zu gehen“, versichert der Oberbürgermeister. Gesprochen wird dann auch über die Gründung eines Beirats oder eines Arbeitskreises, der Themen wie verkaufsoffene Sonntage oder den Tag der offenen Betriebe mit beackert.
Denkbar ist für den Pforzheimer Rathauschef, dass die Wihö künftig vom WSP betreut wird. Die Wihö könnte aber auch eine Säule des Wirtschafts- und Stadtmarketings Pforzheim als Wihö-Marketing, unabhängig und getrennt vom Citymarketing bilden. „Dazu müsste Personal bereitgestellt werden, eine Entscheidung, die durch die Hände des Gemeinderats geht“, betont Hager.
„Auch wenn am Ende vielleicht die Auflösung der Interessensgemeinschaft Wilferdinger Höhe steht, die Integration der Wihö ins Wirtschafts- und Stadtmarketing Pforzheim ist eine professionelle Lösung“, sagt Nicole Kälber. Auch Gert Hager sieht einen Vorteil: „Beide Einkaufsgebiete können so insgesamt für Pforzheim und die Region gestärkt werden.“
Neben der Organisation von zwei mottobezogenen verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr, gehörte auch die Zusammenarbeit mit Schulen und die Kontaktpflege zur Politik, Wirtschaft und Stadt zu den bisherigen Aufgaben der Interessensgemeinschaft Wihö. Diese wurde als Sprachrohr für Unternehmen, Dienstleister, Industrie, Handwerk und Gewerbe wahrgenommen und geschätzt. Etwa 500 Schüler blickten jährlich beim Tag der offenen Betriebe hinter die Kulissen der Unternehmen auf der Wilferdinger Höhe. Kontakte, die beim Bewerben und auf der Suche nach Ausbildungsplätzen hilfreich waren. Zu einer festen Größe wurde das Unternehmerfrühstück mit Gästen aus Politik und Wirtschaft, die im lockeren Gespräch mit den Unternehmern erfuhren, wo diesen der Schuh drückt. „In der Wihö steckt noch viel Potenzial.“
Autor: SILKE FUX I PFORZHEIM






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