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24.09.2014

100 Ladungen Bürokram: Das Bundesverfassungsgericht zieht um

Karlsruhe (dpa/lsw) - Am Freitag ist es soweit: Das Bundesverfassungsgericht zieht um. Bis Sonntag werden die 16 Richter und die Hälfte des Personals zurück in den Stammsitz des Gerichts ziehen. Sie waren während der dreijährigen Arbeiten in einer ehemaligen Bundeswehrkaserne in einem Außenbezirk von Karlsruhe untergebracht.

Bildergalerie: Das Bundesverfassungsgericht zieht um

Der dreitägige Umzug bildet den Schlusspunkt wochenlanger Vorbereitungen. 100 Wagenladungen an Büchern, Unterlagen und sonstigem Bürozubehör müssen den Standort wechseln. Zehn Umzugswagen mit je 7,5 Tonnen sind am Wochenende dafür im Dauereinsatz.

Der Stammsitz - ein denkmalgeschützter Bau am Karlsruher Schloss - musste runderneuert werden, weil das 45 Jahre alte Gebäude nicht mehr nicht mehr den modernen Anforderungen für Brandschutz und Technik entsprach. Auch mit Blick auf seine Energiebilanz musste der Sitz des Gerichts saniert worden. Die Kosten belaufen sich den Angaben zufolge auf rund 55 Millionen Euro.

Das sanierte Gebäude verfügt jetzt über eine moderne Wärmeverglasung, Solaranlagen auf den Dächern und Kältedecken. In das Übergangsquartier wird voraussichtlich ein Teil des Bundesgerichtshofs einziehen, dessen alte Gebäude ebenfalls renoviert werden müssen.