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In der Regel müssen Eltern aufpassen, dass ihre Kinder nicht von Autos gefährdet werden. Eine Familie aus Esslingen aber ließ ihre Kinder mit der M-Klasse spazierenfahren. Bis der Polizei der kleine Kerl hinterm Steuer auffiel.
In der Regel müssen Eltern aufpassen, dass ihre Kinder nicht von Autos gefährdet werden. Eine Familie aus Esslingen aber ließ ihre Kinder mit der M-Klasse spazierenfahren. Bis der Polizei der kleine Kerl hinterm Steuer auffiel. © Symbolbild: dpa/tok
14.07.2014

12-Jähriger fährt eigene Familie in M-Klasse spazieren

Esslingen/Baltmannsweiler. Ein 36-Jähriger hat am Sonntagabend seinem 12-jährigen Sohn erlaubt, hinter dem Steuer seiner M-Klasse Platz zu nehmen und loszufahren. Neben dem Vater waren auch die drei Geschwister des Jungen und die Mutter an Bord. Doch es sollte noch kurioser werden.

Der Familienvater nahm auf dem Beifahrersitz Platz, die Mutter und die beiden Geschwister im Alter von 3 und 10 Jahren auf der Rückbank. Ein 9 Monate alte Säugling saß ungesichert auf dem Schoß der Mutter. Eine Polizeibeamtin auf dem Nachhauseweg wurde auf den offensichtlich zu jungen Autofahrer aufmerksam. Nach einigen Metern hielt das Auto an, weil der Zwölfjährige einen Fahrerwechsel mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder geplant hatte. Um zu verhindern, dass der Junge weiter fährt, hatte die Polizistin ihr Auto quer vor dem Geländewagen platziert. Der Vater war sich offensichtlich nicht über die Gefahren bewusst, weshalb er sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz verantworten muss.

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