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Feuerwehrmänner löschen am 26. November in Titisee-Neustadt einen Brand in einer Behindertenwerkstatt. Der verheerende Brand in der südbadischen Behindertenwerkstatt mit 14 Toten ist nach Recherchen des Südwestrundfunks (SWR) auf einen Bedienungsfehler am Gasofen zurückzuführen. © dpa
28.12.2012

14 Brandtote wegen falscher Bedienung von Gasofen?

Der verheerende Brand in einer südbadischen Behindertenwerkstatt mit 14 Toten ist nach Recherchen des Südwestrundfunks (SWR) auf einen Bedienungsfehler am Gasofen zurückzuführen. Die Betreuer wollten den Ofen in der Werkstatt für einen Einsatz beim Weihnachtsmarkt testen. Dabei habe eine Betreuerin einen Fehler gemacht.

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Die Staatsanwaltschaft wollte diesen Hergang am Donnerstag nicht bestätigen. Es sei aber nicht auszuschließen, dass sich das Drama so entwickelt habe, sagte ein Sprecher. Das abschließende Gutachten liege noch nicht vor. Auch die Caritas als Betreiber des Heimes wollte dazu keine Stellung nehmen. «Wir kommentieren solche Spekulationen nicht», sagte ein Sprecher.

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Bei dem Feuer in der Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt waren am 26. November 13 behinderte Menschen und eine Betreuerin ums Leben gekommen. 14 weitere Menschen wurden verletzt. Der mobile Gasofen war von den Ermittlern nach dem Unglück als Auslöser des Brandes ausgemacht worden. Das Gas sei unkontrolliert ausgetreten und schließlich explodiert. Offen war bislang, warum der Ofen in der Werkstatt stand und wieso das Gas ins Freie gelangen konnte.

Bei dem Brand wurden mehr als 90 Menschen gerettet. Die meisten Behinderten leben seitdem in anderen Einrichtungen oder bei ihren Angehörigen. Auf zwei Konten sind etliche Spenden für die Opfer der Brandkatastrophe eingegangen. Die Aufräumarbeiten am Unfallort werden noch einige Wochen in Anspruch nehmen.