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Polizei bewacht am 8.04.2015 das teilweise ausgebrannte Haus in Tröglitz (Sachsen-Anhalt). In der Nacht zu Samstag (04.04.2015) hatte es in dem Gebäude gebrannt. In dem Haus sollten Asylbewerber unterkommen. Nach dem Brandanschlag auf das fast fertige Flüchtlingsheim will das Land nun so schnell wie möglich andere Wohnungen in dem Ort für Asylbewerber organisieren. Foto: Hendrik Schmidt/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Polizei bewacht am 8.04.2015 das teilweise ausgebrannte Haus in Tröglitz (Sachsen-Anhalt). In der Nacht zu Samstag (04.04.2015) hatte es in dem Gebäude gebrannt. In dem Haus sollten Asylbewerber unterkommen. Nach dem Brandanschlag auf das fast fertige Flüchtlingsheim will das Land nun so schnell wie möglich andere Wohnungen in dem Ort für Asylbewerber organisieren. Foto: Hendrik Schmidt/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
09.04.2015

19 Angriffe gegen Flüchtlingsunterkünfte im Südwesten

Stuttgart. Auf Flüchtlings- oder Asylunterkünfte in Baden-Württemberg hat es im vergangenen Jahr nach Medien-Informationen 19 Angriffe gegeben. Das bestätigte das Landesinnenministerium dem Blatt. Demnach liege bei mindestens 14 der Angriffe eine rechtsextremistische Tatmotivation zugrunde.

Bei den Übergriffen handelt es sich dem Bericht zufolge unter anderem um Schmierereien mit Hakenkreuzen, Sachbeschädigung wie eingeworfene Fenster und volksverhetzende Parolen, die vor Flüchtlingsunterkünften gerufen wurden.

Zudem wurden im vergangenen Jahr neun Demonstrationen gegen Flüchtlingsunterkünfte mit rechter Motivation gezählt. Einen Brandanschlag wie in Tröglitz gab es im Südwesten nicht. Das Land liegt damit im bundesweiten Vergleich an vierter Stelle – nur in Berlin, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen gab es 2014 mehr rechtsextrem motivierte Übergriffe auf Asylbewerberheime.