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Die Wucht des Frontalcrashs bei Herrenberg war so groß, dass der Motorblock dieses Taxis auf ein nahes Bahngleis geschleudert wurde. Der Taxifahrer wurde schwer, fünf Fahrgäste wurden leicht verletzt.
Die Wucht des Frontalcrashs bei Herrenberg war so groß, dass der Motorblock dieses Taxis auf ein nahes Bahngleis geschleudert wurde. Der Taxifahrer wurde schwer, fünf Fahrgäste wurden leicht verletzt. © dpa
Der Fahrer dieses Autos starb bei einem Frontalcrash bei Herrenberg. Ein Taxi war auf die Gegenfahrbahn geraten.
Der Fahrer dieses Autos starb bei einem Frontalcrash bei Herrenberg. Ein Taxi war auf die Gegenfahrbahn geraten. © dpa
02.07.2016

24-Jähriger stirbt bei Unfall mit Taxi - Motorblock fliegt auf Gleis

Beim Zusammenprall eines von Herrenberg in Richtung Gäufelden (Kreis Böblingen) fahrenden Taxis mit einem Audi ist auf der L1184 in der Nähe von Gäufelden ein Mensch ums Leben gekommen. Fünf andere wurden nach Polizeiangaben vom Samstag verletzt, drei davon schwer.

Auf gerader und gut einsehbarer Strecke verlor der 43-jährige Taxifahrer wegen Aquaplaning und vermutlich überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Daimler-Benz und geriet ins Schleudern. Beim Versuch, das schleudernde Taxi wieder in die Spur zu bekommen, stieß das Auto auf dem Fahrstreifen des Gegenverkehrs mit einem entgegenkommenden Audi frontal zusammen. Während der Audi direkt im Bereich des Zusammenstoßes an einer Böschung liegen blieb, schleuderte das Taxi nach dem Zusammenstoß noch rund 60 Meter weiter, bis es neben der Fahrbahn stehen blieb.

Der Motorblock des Taxis wurde durch den Zusammenstoß aus dem Fahrzeug gerissen und flog rund 20 Meter weit, bis er nach einem Aufprall auf der Leitplanke direkt neben den dortigen Bahngleisen aufschlug.

Für den 24-jährigen Audi-Fahrer endete der Unfall tödlich. Der Taxifahrer und zwei 19- und 22-jährige Mitfahrer wurden schwer, die beiden weiteren 19- und 20-jährigen Mitfahrer leicht verletzt. Alle Insassen des Taxis wurden durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht.

Beide Autos erlitten einen Totalschaden. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 25.000 Euro. Die L1184 musste während der Unfallaufnahme zwischen Herrenberg und Gäufelden für 8,5 Stunden gesperrt werden. Auch die Bahnlinie musste während der Bergung des Motorblocks im Bereich der Unfallstelle für eineinhalb Stunden gesperrt werden.

Die Feuerwehr Herrenberg war mit sechs Fahrzeugen und 25 Mann, der Rettungsdienst mit drei Rettungs- und zwei Notarztwagen im Einsatz. Zur Absperrung und Reinigung der Straße war auch die Straßenmeisterei Herrenberg mit zwei Fahrzeugen und fünf Mann im Einsatz. Seitens der Polizei waren sieben Streifenwagen im Einsatz.