nach oben
26-Jähriger verliert Kontrolle: Schwerer Unfall auf A 5 © Feuerwehr Bruchsal
29.03.2013

26-Jähriger verliert Kontrolle: Schwerer Unfall auf der A5

Bruchsal. Zu einem schweren Verkehrsunfall sind am Karfreitagmorgen die Feuerwehren aus Bruchsal und Forst um 8.44 Uhr auf die A 5 in Richtung Frankfurt in Höhe des Rasthofes Ost alarmiert worden. Beim Eintreffen der Feuerwehr bot sich den Einsatzkräften ein Trümmerfeld, welches sich über 200 Meter erstreckte.

Bildergalerie: Trümmerfeld auf der A5 nach schwerem Unfall

Glücklicherweise waren keine Personen mehr in den Fahrzeugen eingeklemmt und die Feuerwehr konnte den Brandschutz sicherstellen und die Batterien an den Unfallwagen abklemmen. Wie die Polizei mitteilte, war ein 26-jähriger Auto-Fahrer aus Rastatt mit seinem Wagen auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als dieser plötzlich aus noch nicht geklärter Ursache nach rechts auf den rechten Fahrstreifen wechselte. Dort kollidierte er ohne eine Geschwindigkeitsreduzierung mit dem Wagen eines 62-jährigen Mannes aus Karlsruhe, der auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war. Infolge des starken Aufpralles wurden beide Fahrzeuge über alle drei Fahrstreifen geschleudert und kamen erst nach 200 Metern wieder zum Stehen. Bei dem Unfall wurde der 62-jährige Mann so strak verletzt, dass er vom Rettungsdienst, der mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt unter der Leitung des Organisatorischen Leiters Andreas Groß-Lany vor Ort war, mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus Bruchsal eingeliefert werden musste. Der 26-Jährige wurde mittelschwer verletzt. Jedoch musste er aufgrund seiner Verletzungen schonend transportiert werden. Hierfür wurde der Rettungshubschrauber „Christoph 43“ nachgefordert. Dieser flog den Mann in die BG-Klinik nach Ludwigshafen. Die Feuerwehr war unter der Führung des Einsatzleiters Thomas Zöller mit einem Rüstzug im Einsatz. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Autobahn ab dem Rasthof Ost voll gesperrt. Trotz der Umleitung des Verkehrs über den Rasthof, bildetet sich ein Rückstau von rund zehn Kilometern. Nach den ersten Schätzungen der Autobahnpolizei entstand ein Gesamtschaden von etwa 40.000 Euro.