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30 Mäusebussards sind mit einem Gift getötet worden.
30 Mäusebussards sind mit einem Gift getötet worden.
27.01.2011

30 Mäusebussarde mit Nervengift getötet

RHEINSTETTEN. Mit Nervengift haben Unbekannte in Rheinstetten im Kreis Karlsruhe knapp 30 Mäusebussarde vergiftet. Die Vögel seien mit Carbofuran getötet worden, teilte ein Sprecher der Stadt mit. Das Gift wurde früher außerhalb Deutschlands als Insektizid eingesetzt, ist aber seit 2008 europaweit verboten. Dennoch wird es immer wieder zur illegalen Greifvogel-Jagd verwendet.

Die Tiere sterben an akutem Herz-Kreislauf-Versagen. Die toten Vögel wurden in der Nähe von Reh- und Wildschweinkadavern entdeckt, die mit Carbofuran vergiftet worden waren. Vermutlich hatten Unbekannte die vergifteten Tierkadaver ausgelegt. Als Täter kommen Taubenzüchter oder Jäger infrage. Gerade Züchter wollen ihre Tiere vor den Raubvögeln schützen.