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07.09.2012

38 000 Angestellte verlieren wegen Insolvenzen ihre Jobs

Stuttgart. Fast 38 000 Beschäftigte von Unternehmen im Südwesten haben im ersten Halbjahr 2012 infolge von Firmenpleiten ihren Arbeitsplatz verloren. Verantwortlich für die beachtliche Zahl an Beschäftigten seien einige insolvente überregionale Großunternehmen gewesen, teilte das Statistische Landesamt am Freitag in Stuttgart mit.

Im betroffenen Zeitraum hatte unter anderem die Drogeriekette Schlecker Insolvenz angemeldet. Im Vorjahreszeitraum waren 7200 Menschen von Pleiten im Südwesten unmittelbar betroffen.

Insgesamt verzeichneten die Statistiker von Januar bis Juni 2012 knapp 1100 Unternehmensinsolvenzen. Das waren gut sieben Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Jeder fünfte Pleitefall stammte aus dem Handel, gefolgt vom Baugewerbe und dem Verarbeitenden Gewerbe. Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger belaufen sich laut Amt auf rund 1,4 Milliarden Euro.