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Turm © Brenner
Turm © Brenner
Turm © Brenner
06.03.2014

38,60 Meter hoher Aussichtsturm für Landesgartenschau aufgestellt

Schwäbisch Gmünd. Die Hochebene in Wetzgau hat auch vorher schon einen beeindruckenden Ausblick auf die Drei Kaiserberge geboten. Und diesen gibt es ab dem 30. April, dem Beginn der Landesgartenschau in Schwäbisch-Gmünd, aus knapp 40 Meter höherer Warte. Zudem einen unvergleichlichen Überblick über den Landschaftspark Wetzgau, auch „Himmelsgarten“ genannt.

Etwa 50 Gäste kamen zum Beginn der Aufstellung des neuen Wahrzeichens Wetzgaus, wie der Bezirksbeiratsvorsitzende des künftigen Gmünder Stadtteils, Johannes Weiß, den Aussichtsturm aus Holz bezeichnete. Oberbürgermeister Richard Arnold hatte zur Begrüßung auf einen ganz besonderen Umstand des Turmbaus hingewiesen. 180 000 Euro haben Spender und Paten zu den Baukosten beigetragen. Damit sei der Turm eines der guten Beispiele, warum die Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd auch „Bürgerschau“ genannt werde. Siegfried Lautner, Sprecher und Motor des „Himmelsstürmer-Freundeskreises“ übermittelte die Freude der Unterstützer über das nun sichtbare Ergebnis des bürgerschaftlichen Einsatzes.

Viele Spenden gingen ein, zudem wurden Treppenstufen und Spiegelkacheln an sogenannte Paten verkauft. Alle 209 Stufen werden nun mit Patennamensschildern versehen. Die knapp 1300 Spiegelkacheln nehmen nach oben hin ihrer Zahl stetig zu, sodass von außen der Eindruck entsteht, der Turm ginge oben quasi in den Himmel über. Bei der Landesgartenschau wird der Himmelsstürmer Teil einer besonderen Verbindung werden. Von der Turmspitze wird ein Laserstrahl den Fünfknopfturm im 130 Meter tiefer gelegenen Innenstadtteil „Erdenreich“ anvisiert. Gartenschaubesucher indes kommen vom Himmelsgarten ins Erdenreich und umgekehrt über die „Himmelsleiter“. Dies ist der alte Taubentalwald, der viele erlebbare Stationen in sich birgt. Zum ersten Mal ist damit bei der 25. Auflage der Landesgartenschauen in Baden-Württemberg ein bestehender Wald mit einbezogen.