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Die Stuttgart-21-Bauherrin Deutsche Bahn muss sich von Montag an 5500 Einwänden gegen ihre Planungen auf den Fildern stellen.
S21 © dpa
22.09.2014

5500 Einwände gegen Filder-Planung von Stuttgart 21

Die Stuttgart-21-Bauherrin Deutsche Bahn muss sich von Montag an 5500 Einwänden gegen ihre Planungen auf den Fildern stellen. Bei der Erörterung haben Umweltverbände, Träger öffentlicher Belange wie Landratsämter und Privatleute die Gelegenheit, ihre Fragen und Kritik zum geplanten Filderbahnhof, zum Mischverkehr von S-Bahn, Regional- und Fernzügen und zu Eingriffen in die Natur anzubringen.

Unter Leitung des Regierungspräsidiums Stuttgart werden die Themen an mehreren Verhandlungsterminen bis zum 7. Oktober diskutiert. Das Regierungspräsidium erstellt dann einen Bericht für die Genehmigungsbehörde, das Eisenbahnbundesamt (EBA) in Bonn. Es könnte bis zu einem Jahr dauern, dass das EBA eine Entscheidung trifft, teilte ein Sprecher des Regierungspräsidiums weiter mit. 

Die Bahn versucht seit 2002, eine Baugenehmigung für ihre Planungen auf der Hochebene nahe Stuttgart zu erhalten. Nach früheren Angaben von Projektsprecher Wolfgang Dietrich ist die Inbetriebnahme des neuen Bahnknotens 2021 in Gefahr, wenn diese nicht Anfang 2015 kommt.