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Die beiden Einbrecher wurden von dem 71-jährigen Hauseigentümer überrascht.

71-jähriger Hauseigentümer sticht Einbrecher nieder – Lebensgefahr

Bruchsal. Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Bruchsal hat der 71-jährige Eigentümer am frühen Freitagmorgen einen 32-jährigen Einbrecher mit einem Messer lebensgefährlich verletzt.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, drangen die beiden Beschuldigen im Alter von 21 und 32 Jahren mutmaßlich gegen 3.20 Uhr in das Einfamilienhaus im Norden Bruchsals ein und nahmen einige Wertgegenstände an sich. Der aufgeschreckte 71-jährige Eigentümer bewaffnete sich mit einem Messer, um den Geräuschen im Wohnhaus auf den Grund zu gehen. Als er plötzlich den beiden Einbrechern gegenüber stand, kam es laut Mitteilung "zum Kontakt zwischen dem 32-Jährigen und dem Hausbesitzer, in dessen Verlauf der Eigentümer dem mutmaßlichen Einbrecher lebensgefährliche Stichverletzungen zufügte".

Beide Beschuldigte flüchteten mit der Beute. Der unverletzte 21-jährige Tatverdächtige wurde bei der polizeilichen Fahndung mit einem Teil der Beute in der Nähe festgenommen. Der schwer verletzte zweite Verdächtigte rettete sich in ein Krankenhaus und musste dort notoperiert werden. Mittlerweile befindet er sich außer Lebensgefahr.

Die aktuellen Ermittlungen laufen derzeit in alle Richtungen, wobei hinsichtlich des Hauseigentümers nach derzeitigem Stand von einer Notwehrlage auszugehen ist, die beiden 21- und 32-Jährigen gingen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe in Haft.