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Gianluca Beraldo, Technischer Geschäftsführer der Firma Pansuevia 
posiert auf der Baustelle der Autobahn A8 bei Burgau 
(Bayern). Die vergangenen vier Jahre war er für den Ausbau der Autobahn 
zwischen Augsburg und Ulm zuständig.
Gianluca Beraldo, Technischer Geschäftsführer der Firma Pansuevia posiert auf der Baustelle der Autobahn A8 bei Burgau (Bayern). Die vergangenen vier Jahre war er für den Ausbau der Autobahn zwischen Augsburg und Ulm zuständig.
24.09.2015

A8-Ausbau zwischen Ulm und Augsburg abgeschlossen - Mit Karte

Augsburg/Ulm (dpa/lsw) - Nach rund acht Jahren Bauzeit ist die Autobahn 8 zwischen München und Ulm durchgängig von vier auf sechs Fahrbahnen ausgebaut. Am kommenden Montag werden die Verkehrsminister von Bund und Bayern, Alexander Dobrindt und Joachim Herrmann (beide CSU), das zweite Teilstück Augsburg-Ulm offiziell freigeben. Die Strecke München-Augsburg ist bereits seit knapp fünf Jahren fertiggestellt.

Der Ausbau ist auf den beiden, insgesamt rund 110 Kilometer langen Stücken mit sogenannten ÖPP-Projekten (Öffentlich-Private Partnerschaft) realisiert worden. Dabei kooperiert der Staat jeweils mit einem Unternehmen, üblicherweise mit einem Joint Venture mehrerer Baukonzerne. Das Betreiberunternehmen übernimmt die Planung, den Bau und den Betrieb der Autobahn für bis zu 30 Jahre und erhält im Gegenzug Geld aus der Lastwagen-Maut. In dieser Zeit ist das Unternehmen beispielsweise auch für den Winterdienst auf den Strecken verantwortlich.

Dobrindt will ÖPP-Vorhaben weiter vorantreiben, obwohl sie umstritten sind. Der Bundesrechnungshof bezweifelt, dass dies für den Steuerzahler immer günstiger ist.