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Das Foto zeigt am Durlacher Tor in Karlsruhe eine Baustelle zur sogenannten Kombilösung. Nach der gescheiterten Rettung des österreichischen Baukonzerns Alpine sorgen sich die Karlsruher um ihr Tunnelbauprojekt Kombilösung. © dpa
19.06.2013

Alpine-Rettung gescheitert - Sorge um Karlsruher Tunnelbauprojekt

Karlsruhe/Wien. Nach der gescheiterten Rettung des österreichischen Baukonzerns Alpine sorgen sich die Karlsruher um ihr Tunnelbauprojekt Kombilösung. Eine Alpine-Tochtergesellschaft baut in Karlsruhe das Straßenbahn-Großbauprojekt.

Bildergalerie: Trotz Alpine-Insolvenz laufen Südwest-Großbauprojekte weiter

Zwar ist man in der Stadt zuversichtlich, dass die Arbeiten dennoch fortgeführt werden können. Genaues weiß man aber noch nicht. Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) will bei einer Pressekonferenz an diesem Mittwochnachmittag (13.30) über die Auswirkungen der Alpine-Insolvenz informieren. Das zweitgrößte österreichische Bauunternehmen hatte am Dienstag Insolvenz angemeldet.

Die mehr als 750 Millionen Euro teure Verlegung der Tram unter die Fußgängerzone in der Karlsruher City und die Umgestaltung der Hauptverkehrsachse Kriegsstraße - die sogenannte Kombilösung - soll bis 2019 geschafft sein.