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Zuerst scheiterte der Einbruch in eine Apotheke an der Alarmanlage, dann krachte der Fluchtwagen des mutmaßlichen Einbrechertrios gegen einen Ampelmast.
Zuerst scheiterte der Einbruch in eine Apotheke an der Alarmanlage, dann krachte der Fluchtwagen des mutmaßlichen Einbrechertrios gegen einen Ampelmast. © Symbolbild: dpa
14.11.2012

Ampel stoppt Flucht von mutmaßlichen Einbrechern

Der Einbruch in eine Apotheke in Ludwigsburg lief schon gründlich daneben und auch die Flucht scheiterte kläglich an einem Ampelmast. Ein mutmaßliches Einbrechertrio verunglückte auf der Flucht, weil die 18-jährige Fahrerin wohl zu schnell unterwegs war. Zwei junge Beifahrer kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Die 18-jährige Autofahrerin ist am frühen Mittwochmorgen gegen 3:30 Uhr mit ihrem Renault auf wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Ampelmast geprallt. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Während die 18-Jährige, die den Sicherheitsgurt angelegt hatte, mit leichten Verletzungen und einem Schock davonkam, mussten ihr 20-jähriger Beifahrer und ein 19-jähriger Mitfahrer mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Der 19-Jährige war beim Aufprall eingeklemmt worden und musste von der Feuerwehr Ludwigsburg aus dem stark beschädigten Auto befreit werden.

Bei der Unfallaufnahme stellte sich ein möglicher Grund für die überhöhte Geschwindigkeit heraus. Im Unfallwagen fand die Polizei verschiedene Dinge für eine mögliche Maskierung und Handschuhe. Das wäre an sich nicht besonders auffällig gewesen, wenn nicht unmittelbar vor dem Unfall zunächst unbekannte Täter versucht hatten, in eine Apotheke in der Ludwigsburger Innenstadt einzubrechen. Dabei hatten sie jedoch die Alarmanlage ausgelöst und die Polizei auf den Plan gerufen.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es sich bei den Insassen des Unfallwagens um die mutmaßlichen Einbrecher handelt. Der 19-Jährige ist bereits mehrfach einschlägig in Erscheinung getreten. Die Ermittlungen dauern an. pol