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Ein 43-Jähriger (m) betritt mit seinem Anwalt Thorsten Storp (r) einen Gerichtssaal im Landgericht und hält sich einen Aktendeckel vor das Gesicht. Der Mann ist des versuchten Mordes mit einer Armbrust angeklagt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein 43-Jähriger (m) betritt mit seinem Anwalt Thorsten Storp (r) einen Gerichtssaal im Landgericht und hält sich einen Aktendeckel vor das Gesicht. Der Mann ist des versuchten Mordes mit einer Armbrust angeklagt. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
11.06.2019

Angeklagter entschuldigt sich nach Mordversuch mit Armbrust

Memmingen. Nach dem Schuss mit einer Armbrust auf einen Nebenbuhler hat der mutmaßliche Schütze die Tat vor dem Landgericht Memmingen eingeräumt und sich bei dem Opfer entschuldigt.

«Ich bin erschrocken darüber, dass es zur Eskalation gekommen ist. Ich schäme mich dafür zutiefst», teilte der 43-Jährige über seinen Anwalt am Dienstag mit.

Im September 2018 soll der Angeklagte dem neuen Lebensgefährten seiner Ex-Freundin in Pfaffenhofen an der Roth (Landkreis Neu-Ulm) aufgelauert haben. Nach einem Wortwechsel schoss er mit einer Armbrust einen 16 Zentimeter langen Leichtmetallbolzen in dessen Herzgegend. Dem Opfer wurde dabei ein Brustmuskel durchtrennt. Dem Schützen wird versuchter Mord vorgeworfen.