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150 Meter weit mitgeschleift wurde das Auto eines 21-Jährigen, der auf der A5 bei Bruchsal auf einen Sattelzug aufgefahren war. © Tibor Czemmel
02.04.2014

Auf Sattelzug aufgefahren und 150 Meter weit mitgeschleift

Bruchsal. Nachdem ein 21-jähriger Autofahrer auf der A5 in Fahrtrichtung Frankfurt nahe dem Rasthof Bruchsal auf einen Sattelzug aufgefahren ist, wurde er noch 150 Meter weit mitgeschleift, bevor der Lkw-Fahrer auf dem Standstreifen stehen blieb. Der junge Autofahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt und schwer verletzt.

Bildergalerie: Mitgeschleift: 21-Jähriger kracht auf Sattelzug

In der Nacht auf Mittwoch wurden die Bruchsaler Feuerwehr und die Feuerwehr Forst um 2.19 Uhr zu dem Verkehrsunfall gerufen. Nach der ersten Alarmmeldung gingen die Feuerwehrleute von einem brennenden Auto mit einem eingeklemmtem Fahrer aus. Der Brand bewahrheitete sich nicht, aber der 21-Jährige aus dem Lahn-Dill Kreis war tatsächlich im mitgeschleiften Fahrzeug eingeklemmt. Aus noch ungeklärten Gründen war er auf den Sattelzug auf der rechten Fahrbahn aufgefahren. Der LKW-Fahrer bemerkte einen leichten Ruck beim Einschlag des Autos in den Hänger und steuerte sofort den Standstreifen an. Das Auto war so in den Anhänger verkeilt, dass der Sattelzug während der Bremsung das Auto etwa 150 Meter hinter sich her zog.

Die Fahrertür musste mit hydraulischem Rettungsgerät von der Feuerwehr geöffnet werden. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der schonenden Rettung des Fahrers, der im Rettungswagen erstversorgt und dann in die Uniklinik Heidelberg gebracht wurde.

Das Autowrack musste mit der Seilwinde des Rüstwagens unter dem Anhänger hervorgezogen werden. Während des Einsatzes mussten die zwei rechten Fahrspuren gesperrt werden da weitläufig Trümmerteile verstreut waren. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis 4.40 Uhr.