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27.02.2013

Aufgefahren und Auto in Gegenverkehr geschoben

Bei einem Auffahrunfall im stockenden Verkehr des morgendlichen Berufsverkehrs der B 36 wurden am Mittwochmorgen drei Personen verletzt, zwei davon schwer. Im folgenden Stau ereignete sich knapp eine Stunde später ein weiterer Unfall mit einem Leichtverletzten.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei fuhr zunächst ein 25-jähriger Pkw-Lenker gegen 7.25 Uhr auf der B36 in Richtung Karlsruhe. Offenbar aus Unachtsamkeit erkannte der Fahrer in Höhe Hochstetten den vor ihm stockenden Verkehr zu spät und fuhr auf den PKW eines langsam fahrenden 19-Jährigen auf. Der Unfallverursacher rutschte in der Folge mit seinem Fahrzeug nach rechts in den Graben, während sein Unfallkontrahent durch den Aufprall auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort konnte eine 25-Jährige mit ihrem Kleinwagen nicht mehr ausweichen und erfasste den PKW des 19-Jährigen frontal auf dessen Beifahrerseite. Bei dem Zusammenstoß erlitt der 19-jährige PKW-Fahrer Kopfverletzungen und musste vorsorglich durch ein Rettungsteam in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die 25-jährige Unfallbeteiligte trug glücklicherweise nur leichte Verletzungen davon, während ihre 31 Jahre alte Beifahrerin mit einer Brustbeinfraktur in ein Krankenhaus kam. Unverletzt blieb indessen der Unfallverursacher. Der Gesamtschaden beträgt rund 20.000 Euro.

Bei einem sogenannten Folgeunfall, der sich gegen 8.20 Uhr am Ende des Staus in Fahrtrichtung Süden ereignete, wurde ein 38-jähriger PKW-Lenker leicht verletzt. Der Mann erkannte den vor ihm abbremsenden PKW einer 51-jährigen PKW-Fahrerin zu spät und fuhr auf. Wegen des zunächst unbekannten Unfallausmaßes war der Rettungshubschrauber dorthin beordert worden.

Vorsorglich kam der Verletzte dann aber mittels Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der an beiden PKW entstandene Sachschaden wird hier auf 21.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahmen musste die B 36 zunächst in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Erst gegen 8.50 Uhr war die Strecke in Richtung Karlsruhe wieder für den Verkehr frei; eine Freigabe der Gegenrichtung konnte letztlich gegen 9.45 Uhr nach Räumung der Unfallstellen erfolgen. Trotz der örtlich eingerichteten Umleitungen kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen des Berufsverkehrs durch längere Staus.