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© Symbolbild: dpa
07.09.2013

Aus fahrendem Wagen heraus andere Autofahrer mit Laser geblendet

Ulm. Wie zurechnungsfähig sind Zeitgenossen, die andere mit Laserpointern blenden? Nicht zum ersten Mal sind in der weiteren Region Rettungs- und Polizeihubschrauber oder große Passagierflugzeuge sowie zahlreiche Autofahrer und Passanten Opfer von gefährlichen Laserattacken geworden. Jetzt konnte die Polizei solch einen merkwürdigen Spaßvogel schnappen. Er hatte als Beifahrer andere Fahrer im Gegenverkehr geblendet.

In der Nacht von Freitag auf Samstag um 22.50 Uhr wurden mehrere Autofahrer in der in der Ulmer Innenstadt geblendet. Ein 19-Jähriger hatte als Beifahrer in einem schwarzen Hyundai und die Insassen entgegenkommender Fahrzeuge mit dem grünen Licht seines Lasers angestrahlt. Die Polizei hielt das Fahrzeug an und kontrollierte den Heranwachsenden. Der war sich keiner Schuld bewusst und gab an, nur aus Spaß gehandelt zu haben.

Dass die Polizisten das nicht als Spaß verstanden haben, dürfte ihm wohl spätestens bewusst geworden sein, als die Beamten ihm sein Spielzeug wegnahmen. Das Blenden stellt nämlich den Straftatbestand des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr dar. Deshalb wird er auch bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Ferner besteht durch das Anstrahlen mit einem Laserpointer je nach Intensität und Eintreffwinkel die Gefahr von Augenschäden. pol