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Der Ausflug von zwei Kühen in Richtung Autobahn hat die Karlsruher Polizei auf Trab gehalten. Am Ende musste ein Jäger den Freiheitsdrang der Tiere gewaltsam stoppen.
Der Ausflug von zwei Kühen in Richtung Autobahn hat die Karlsruher Polizei auf Trab gehalten. Am Ende musste ein Jäger den Freiheitsdrang der Tiere gewaltsam stoppen. © Symbolbild: dpa
27.07.2011

Ausgebüxte Rinder halten Polizei auf Trab

KARLSRUHE. Zwei ausgebüxte Rinder haben am Mittwoch in Karlsruhe für reichlich Tohuwabohu und erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Eines der Tiere gelangte in Höhe Rüppurr auf die in Richtung Süden führende Fahrspur der A5 und sorgte dort für erhebliche Gefahren und Verkehrsbeeinträchtigungen. Am Ende musste ein Jäger den Freiheitsdrang der Kühe durch gezielte Schüsse beenden.

Glücklicherweise reagierten die Verkehrsteilnehmer auf der A5 besonnen und brachten den Autobahnverkehr ins Stocken. Letztlich musste das Jungtier bei einem Waldstück nahe des Karlsruher Autobahndreiecks gegen 14 Uhr wegen der weiterhin von ihm ausgehenden Unfallgefahr erlegt werden. Unmittelbar darauf war der Autobahnverkehr wieder frei.

Das zweite Tier verlief sich westlich der Autobahn in Höhe des Rüppurrer Märchenrings hinter einem Lärmschutzwall in ein Dickicht. Polizeibeamte sicherten die Fluchtwege in Richtung Autobahn ab. Schließlich musste auch dieses Tier gegen 16.30 Uhr von einem vom Besitzer beauftragten Jäger erschossen werden.

Beide Ausreißer im Alter von einem halben Jahr waren erst tags zuvor gekauft und einer größeren Herde mit etwa 50 Kühen nahe des „Hedwigshofes“ zugeführt worden. Noch ist nicht geklärt, wie die Jungkühe die Umzäunung überwinden konnten. Hierzu führt das Polizeirevier Südweststadt die weiteren Ermittlungen. pol