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© Symbolbild dpa
19.03.2017

Ausschreitungen vor KSC-Spiel: Fangruppen schlagen sich am Adenauerring

Karlsruhe. Im Vorfeld der Begegnung zwischen dem KSC und Fortuna Düsseldorf ist es am Sonntagmittag in Karlsruhe zu Auseinandersetzungen zwischen den Lagern beider Vereine gekommen, das teilte die Polizei am Sonntagabend mit. An der Willy-Brandt-Allee und am Adenauerring griffen die gewaltbereiten Fans bei den Auseinandersetzungen auch Polizeibeamte an.

Eine rund 200 Personen starke Gruppe der organisierten Fanszene des KSC befand sich nach den Informationen der Polizei gerade auf dem Anmarsch vom Fanprojekt in Richtung Stadion, als ein Bus mit Düsseldorfer Ultras noch vor Erreichen des Adenauerrings auf der Willy-Brandt-Allee wenden wollte und stehen blieb. Beim Erkennen der KSC-Fans verließen rund 80 Düsseldorfer Ultras den Bus und suchten provokativ die Konfrontation mit den Karlsruher Anhängern.

Durch sofort eingreifende Polizeibeamte konnten die aggressiven Düsseldorfer Fans in die Busse zurückgedrängt werden. Die teils vermummten KSC-Ultras stürmten sofort auf den Bus zu und griffen die gegnerischen Anhänger sowie die eingesetzten Polizeibeamte an. Auch Gegenstände wurden geworfen. Ein Polizeibeamter wurde von einer geworfenen Pylone getroffen und leicht verletzt.

Unter polizeilicher Begleitung gelangte der Düsseldorfer Bus, der im Zuge der Auseinandersetzung beschädigt wurde, schließlich weiter in Richtung Stadion. Die Karlsruher Problemfangruppe konnte währenddessen in den Adenauerring zurückgedrängt und festgesetzt werden. Insgesamt 66 Karlsruher Anhänger nahm die Polizei auf richterliche Anordnung in Gewahrsam.

Gegen 12 Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

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