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In Bruchsal und Umgebung stürzten zahlreiche Bäume um, Keller und Straßen wurden überflutet, Dächer abgedeckt und Brandmelder lösten aus.
In Bruchsal und Umgebung stürzten zahlreiche Bäume um, Keller und Straßen wurden überflutet, Dächer abgedeckt und Brandmelder lösten aus. © Thomas Heinold
07.08.2013

Auto bleibt in Wasser stecken - Unwetterfront auch über Bruchsal

Bruchsal. Die Unwetterfront, die am Dienstag über den Landkreis Karlsruhe zog, erwischte auch Bruchsal in einer äußerst heftigen Art. Zahlreiche Bäume stürzten um, Keller und Straßen wurden überflutet, Dächer abgedeckt und Brandmelder lösten aus.

Die Einsatzschwerpunkte waren überwiegend in Bruchsal und Untergrombach mit Wasserschäden sowie in Heidelsheim mit Sturmschäden. In Bruchsal waren die Straßen teilweise derart heftig vom Platzregen betroffen, dass diese bis zu 30 Zentimeter unter Wasser standen.

Bei der Unterführung am "Siemenskreisel" blieb ein Auto im Wasser stecken. Das DLRG befreite die Insassen mit einem Boot aus Ihrem Fahrzeug. Die Landstraße L618 zwischen Heidelsheim und Kraichtal musste voll gesperrt werden, da zahlreiche Bäume ein Durchkommen nahezu unmöglich machten und zudem nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Bäume auf die Fahrbahn stürzen.

Zu den bis 2 Uhr nachts 120 geleisteten Einsätzen zählte ein besonders heftiger Wasserschaden in einem Betrieb der John-Deere-Straße. Hier brach ein Fallrohr in der Produktionshalle, so dass das gesamte Wasser eindrang und die Produktion still legte. Auch im Fuchsloch wurde eine Lagerfläche von 500 Quadratmeters geflutet, was einen massiven Einsatz an Pumpen und Kräften von Nöten machte.

Am Donnerstagmorgen rückten Kräfte aus Bruchsal und Untergrombach nochmals aus um letzte Keller leer zu pumpen und noch einige Bäume zu entfernen.