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21.12.2012

Autofahrer stürzt auf Bahnstrecke wegen Unterzuckerung

Karlsruhe. Wegen Unterzuckerung verlor ein 33-Jähriger am Freitagvormittag die Kontrolle über sein Fahrzeug. Nachdem er zuerst Schlangenlinien fuhr, stürzte er schließlich zwei Meter tief und landete auf der Albtalstrecke bei Fischweiler. Folge war eine etwa einstündige Blockade der Albtalbahn.

Laut dem Polizeirevier Ettlingen hatte ein um 10.20 Uhr von Schöllbronn her kommender 33 Jahre alter Autofahrer bereits auf der Burbacher Straße (K 3553) wie auch im unteren Teil der Moosalbtalstrecke (K 3544) erhebliche Probleme die Spur zu halten.

Ein dem roten Opel Kombi folgender Autofahrer beobachtete, wie es hierdurch mehrfach zu überaus brenzligen Situationen kam. Ein Unfall konnte dabei nur dank der Reaktion der Entgegenkommenden verhindert werden. Als der 33-Jährige in Fischweier bei roter Ampel stoppte, stieg der dahinter anhaltende Zeuge aus seinem Wagen, um nach dem Rechten zu sehen. Hierauf fuhr der Opel-Lenker plötzlich trotz Rotlichts los und bog nach links auf die Albtalstrecke ein.

Nachdem er nach rund 100 Metern neuerlich auf die Gegenfahrbahn geraten war, kam er unmittelbar vor einem entgegenkommenden Wagen nach links von der Straße ab, stürzte die zwei Meter tiefe Böschung hinab und kam schließlich schräg auf den Gleisen zum Stehen.

Der glücklicherweise unverletzt gebliebene 33-Jährige, der offenbar an Unterzuckerung litt, erholte sich in der Folge zusehends. Während die von ihm freiwillig durchgeführten Alkohol- und Drogentests der Polizei ohne Befund blieben, musste sein Wagen mit dem Kran eines Abschleppunternehmens geborgen werden. Der Sachschaden beläuft sich auf 3000 Euro. Neben der Albtalbahn war währenddessen auch der Verkehr auf der Landesstraße 564 beeinträchtigt. Zu nennenswerten Wartezeiten kam es hier aber nicht.