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Außengastronomie solle vom 18. Mai an im Südwesten wieder möglich sein. 

Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf nennt mögliche Termine für Öffnung von Hotels und Gaststätten

Stuttgart. Stimmt die Landesregierung zu, könnten Biergärten und Cafés mit Außenbereich im Mai immerhin noch zwei Wochen Geschäfte machen: Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf (CDU) hat am Donnerstag mögliche konkrete Termine für die Öffnung von Hotellerie und Gastronomie in der Corona-Krise genannt. Außengastronomie solle vom 18. Mai an im Südwesten wieder möglich sein, sagte Wolf dem SWR. Die Innenräume der Restaurants könnten vom 25. Mai an wieder öffnen, Hotels und Freizeitparks am 30. Mai.

Es handele sich bei den Terminen noch nicht um einen gemeinsamen Beschluss, sondern um «Pläne, an denen mit Hochdruck gearbeitet» werde, erläuterte ein Sprecher von Wolfs Ministerium. «Ich kann versprechen, dass die Landesregierung den Zeitplan bis zum Wochenende hinterlegt, damit die Gastronomen verbindlich planen können», sagte Wolf dem Sender. Da sei man sich im Kabinett «ja völlig einig». Die Infektionszahlen müssten aber stabil bleiben, damit die Pläne umgesetzt werden können.

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Auch Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sprach sich für den Vorschlag aus: «Wir brauchen schnellstmöglich eine Entscheidung zur stufenweisen Öffnung für das Gastgewerbe», sagte sie am Donnerstag und bestätigte den Zeitplan des Tourismusministers. Sie werde sich «vehement dafür einsetzen, dass die Landesregierung noch vor dem Wochenende dazu einen klaren Beschluss fasst, damit die Betriebe noch den nötigen Vorlauf haben».

Seit dem 21. März war es Gaststätten und Restaurants wegen der Ausbreitung des Coronavirus verboten, Gäste zu bewirten. Hotels durften nicht mehr für Touristen öffnen, sondern nur noch «für notwendige Zwecke», etwa für Geschäftsreisende. Der Umsatz der Branche sackte in der Folge in den Keller, viele Betriebe fürchten seither um ihre Existenz.