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Die Bahn hat

angeboten, den Baustopp bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse des

Stresstests zu verlängern, wenn das Land die Kosten für den

Aufschub trägt.
Die Bahn hat angeboten, den Baustopp bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse des Stresstests zu verlängern, wenn das Land die Kosten für den Aufschub trägt. © dpa
08.06.2011

Bahn-Vorstand: Höhere Kosten wären nicht Ende von Stuttgart 21

STUTTGART/HAMBURG. Kurz vor dem entscheidenden Treffen zu Stuttgart 21 hat die Bahn ihre bisherige Kostenobergrenze für das Vorhaben aufgeweicht. Selbst wenn die von Bahnchef Rüdiger Grube genannte «Sollbruchstelle» von 4,5 Milliarden Euro überschritten werde, bedeute dies nicht automatisch ein Aus für das Projekt, sagte Technikvorstand Volker Kefer der «Zeit» vergangenen Donnerstag.

An diesem Freitag trifft sich der Lenkungskreis der Projektträger, um über die Verlängerung des Bau- und Vergabestopps zu sprechen.

Die Bahn hat angeboten, den Baustopp bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse des Stresstests zu verlängern, wenn das Land die Kosten für den Aufschub trägt. Dieser kostet laut Kefer «zwischen 50 und 60 Millionen Euro». «Auf diesen Kosten darf die Bahn nicht sitzen bleiben. Das ist für uns nicht verhandelbar», sagte Kefer dem Blatt.

Außerdem kündigte er an, die Bahn werde die Bauarbeiten schnell fortsetzen, sollte es im Lenkungskreis zu keiner Einigung kommen. «Bleibt das Spitzentreffen am Freitag ergebnislos, werden wir die Baumaßnahmen wieder aufnehmen», sagte er. dpa