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So ähnlich könnte die Yamaha ausgesehen haben, mit der ein 18-jähriger Sozius-Fahrer verunglückt ist. Dabei hatte er sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen.
So ähnlich könnte die Yamaha ausgesehen haben, mit der ein 18-jähriger Sozius-Fahrer verunglückt ist. Dabei hatte er sich lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. © Symbolbild: dpa
18.11.2016

Bei Spritztour auf Rücksitz von Yamaha lebensgefährlich am Kopf verletzt

Karlsruhe. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hat ein bislang unbekannter Motorradfahrer einen 18-Jährigen als Sozius auf eine Spritztour durch die Willy-Brandt-Allee mitgenommen. Als der Zweiradpilot um 23.40 Uhr mit seiner PS-starken Maschine in die Willy-Andreas-Allee abbog, verlor er offenbar infolge zu starker Beschleunigung die Kontrolle und kam zu Fall. Der Mitfahrer, der keinen Helm getragen hatte, schlug dabei derart unglücklich mit dem Kopf auf dem Boden auf, dass er lebensgefährliche Verletzungen erlitt.

Der 18-Jährige musste noch in der Nacht operiert werden. Da erst beim Transport ins Krankenhaus zutage kam, dass die Verletzungen auf einen Verkehrsunfall zurückzuführen waren, wurde die Polizei mit einiger Verzögerung informiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Motorradfahrer mit seiner rot lackierten Yamaha R1 längst von der Unfallstelle entfernt.

Bei der Suche nach dem Unbekannten sind die Beamten trotz intensiver Ermittlungen bislang nicht den entscheidenden Schritt vorangekommen. Wer das Geschehen beobachtet hat oder den Motorradfahrer kennt, wird unter Telefon (0721) 944840 um seine Meldung beim rund um die Uhr erreichbaren Verkehrsunfalldienst gebeten.