nach oben
Weil eine Beifahrerin einem BMW-Fahrer ins Lenkrad griff, um zu korrigieren, hatte der Mann die Kontrolle über sein Auto verloren. Die Folge war ein teurer Blechschaden.
Weil eine Beifahrerin einem BMW-Fahrer ins Lenkrad griff, um zu korrigieren, hatte der Mann die Kontrolle über sein Auto verloren. Die Folge war ein teurer Blechschaden. © Symbolbild: dpa/Dietz
05.11.2012

Beifahrerin will Fahrer korrigieren: Unfall auf A8

Es gibt Beifahrer, auf die man sich verlassen kann, die einem zum Beispiel genau und rechtzeitig sagen können, wann man wo abbiegen muss. Dann gibt es solche, die alles besser wissen. Die schlimmsten Beifahrer aber greifen gleich ganz direkt ins Fahrgeschehen ein und rütteln auch schon mal am Lenkrad. Das hat auf der A8 bei Vaihingen/Stuttgart zu einem Unfall geführt.

Mit einem BMW fuhr ein 31-jähriger Mann in der Nacht auf Montag die A8 von München nach Karlsruhe entlang. Als er kurz vor dem Autobahnkreuz Stuttgart zum Überholen eines Lastwagens ansetzte, griff ihm plötzlich seine 25 Jahre alte Beifahrerin ins Lenkrad, da diese befürchtete, dass der Wagen zu weit nach rechts geraten könnte.

Der BMW-Fahrer verlor deshalb die Gewalt über das Auto und kollidierte zunächst mit dem Mercedes-Lastwagen, den er zu überholen beabsichtigt hatte. Anschließend schleuderte der Wagen nach links und krachte gegen eine Betonwand.

Bei dem Unfall wurde zum Glück niemand verletzt. Der BMW erlitt einen Totalschaden, den die Polizei auf 5000 Euro schätzt. Die Sachschäden an Verkehrseinrichtungen und dem Lastwagen belaufen sich auf zirka 3000 Euro. Da die Autobahn durch Trümmerteile verunreinigt war, mussten der mittlere und die rechte Fahrspur zeitweise gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht. pol/tok

Leserkommentare (0)