nach oben
Dem jungen Mann, den es aus noch ungeklärter Ursache mitsamt seines Kleinestransporters in den Neckar verschlug, stand das Wasser zwar bis zum Hals - verletzt wurde re aber bei dem Unfall nicht.
Dem jungen Mann, den es aus noch ungeklärter Ursache mitsamt seines Kleinestransporters in den Neckar verschlug, stand das Wasser zwar bis zum Hals - verletzt wurde re aber bei dem Unfall nicht. © Symbolbild dpa
11.05.2019

Beinahe abgetaucht: Kleintransporter landet im Neckar

Ludwigsburg. Einen beängstigend-erfrischenden Samstagmorgen hatte der 33-jährige Fahrer eines Kleintransporters, der gegen 6.30 Uhr auf einer Landstraße zwischen Benningen und Marbach fuhr, aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und schließlich im Neckar landete.

In Richtung Benningen war der junge Mann unterwegs als es in der Linkskurve vor der Neckarbrücke zu dem spektakulären Unfall kam. Zunächst touchierte der 33-Jährige die am rechten Fahrbahnrand verbaute Leitplanke, schrammte diese entlang bis zu ihrem Ende und rutschte kurz vor Beginnd er Neckarbrücke den sehr steil abfallende Böschung hinunter und kam erst im Neckar zum "Stehen".

Der Mann konnte sich selbstständig aus der Situation und der Fahrerkabine befreien, die kurz darauf komplett unter Wasser stand. Die hinzugerufenen Rettungssanitäter brachten ihn schließlich nach der Erstversorgung mit Unterkühlung in ein Krankenhaus. Um das vollständige Absinken des Kleintransporters im Neckar zu verhindern, wurde die Feuerwehr zur Sicherung des Fahrzeugs alarmiert.

Für die Dauer der Bergung des Kleintransporters musste der Schiffsverkehr, sowie die Landesstraße zwischen Marbach und Benningen gesperrt werden. Zu einer Gewässerverunreinigung kam es nicht. Der Schaden an der Leitplanke und an dem Kleintransporter wird auf insgesamt 30.000 Euro eschätzt.