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Eine Frau hat einen Asylbewerber unter Vorspiegelung falscher Tatsachen um mehrere hundert Euro betrogen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Eine Frau hat einen Asylbewerber unter Vorspiegelung falscher Tatsachen um mehrere hundert Euro betrogen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. © Symbolbild PZ
28.07.2016

Betrügerin erleichtert Asylbewerber um mehrere hundert Euro

Aidlingen. Eine 38-jährige Frau aus Sachsen hat einen 22-jährigen Asylbewerber, der in einem Heim im baden-württembergischen Aidlingen untergebracht ist, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen um mehrere hundert Euro betrogen.

Der Asylbewerber hatte die 38-Jährige über einen Bekannten kennengelernt, der im selben Heim wohnt. Die Frau hatte sich innerhalb der letzten Monate das Vertrauen des 22-Jährigen erschlichen und vorgegeben, ihm einen guten Anwalt vermitteln zu können. Letzterer sollte sich dann um die Beschleunigung seines Asylverfahrens kümmern.

Für die Dienste der 38-Jährigen musste der Mann mehr als 500 Euro bezahlen – allerdings erhielt er für sein Geld nicht mehr, als ein Schreiben einer nicht existierenden Anwaltskanzlei.

Als zusätzliche Gegenleistung für die Mühen der Betrügerin sollte der 22-Jährige auch noch einen Handyvertrag für die Frau abschließen. Das Mobiltelefon hat sie laut Polizei zwischenzeitlich weiter verkauft, während der Asylbewerber für die laufenden Kosten aufkommen sollte.