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Die Fahndung nach einer unfallflüchtigen Geisterfahrerin auf der B31 verlief erfolgreich. Die Frau war betrunken und hätte um ein Haar einen Frontalzusammenstoß mit einem Wohnmobil provoziert.
Die Fahndung nach einer unfallflüchtigen Geisterfahrerin auf der B31 verlief erfolgreich. Die Frau war betrunken und hätte um ein Haar einen Frontalzusammenstoß mit einem Wohnmobil provoziert. © Symbolbild: dpa
21.10.2013

Betrunkene Geisterfahrerin nach Unfallflucht geschnappt

Titisee-Neustadt. Eine betrunkene Autofahrerin hat zuerst als Geisterfahrerin auf der B31 bei Titisee-Neustadt ein entgegenkommendes Wohnmobil gestreift. Danach übte sie sich im Bereich Unfallflucht. So richtig erfolgreich war sie dabei aber nicht.

Am Sonntag um 11.44 Uhr war die Autofahrerin mit ihrem Kleinwagen entgegen der Fahrtrichtung auf der Ausfädelspur der B31-Abfahrt Titisee-Ost unterwegs. Dabei streifte sie ein auf der B31 aus Richtung Freiburg kommendes Wohnmobil. Glücklicherweise wurde bei dem Beinahe-Frontalzusammenstoß keiner der Beteiligten verletzt.

Ohne sich um den Sachschaden von über 10.000 Euro zu kümmern, flüchtete die 34-Jährige unerlaubt von der Unfallstelle in Richtung Freiburg. Bei der Fahndung konnten Polizisten das Unfallauto der Frau fast zwei Stunden später in Hinterzarten finden. Bei der Überprüfung der Fahrerin stellten die Beamten eine deutliche Alkoholbeeinflussung fest. Der Frau wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Freiburg zwei Blutproben entnommen. Der Führerschein der flüchtigen Geisterfahrerin wurde beschlagnahmt.