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© Symbolbild: Seibel
02.01.2016

Betrunkener 17-Jähriger scheitert bei Spritztour mit Papas Auto am Bordstein

Weil am Rhein. Auf einen Führerschein wird ein 17-Jähriger aus Weil am Rhein nach einer Spritztour mit dem Auto seiner Eltern wohl länger warten müssen. Der Jugendliche setzte sich am Neujahrstag betrunken und ungefragt hinters Steuer des Wagens und gab Gas. Mit mangelnder Übung und knapp zwei Promille im Blut kam er nicht weit. Schon die erste Hürde, ein Bordstein, erwies sich als zu hoch für ihn.

Kaum hatte er sich ans fidele Gasgeben gewöhnt, krachte das Auto gegen einen Bordstein. Weil es vorwärts nicht mehr ging, legte der 17-Jährige, offenbar in Panik, den Rückwärtsgang ein und brauste noch ein kurzes Stück weiter. Die Fahrt in falscher Richtung endete an einem Stromverteiler. Fahren konnte er nicht richtig und mit dem Laufen war es auch nicht weit her. Als die Polizei an der Unfallstelle eintraf, wollte der Jugendliche fortrennen, aber nach einer kurzer Verfolgung hatte ihn eine Polizeistreife eingeholt und festgenommen.

Der Grund für den Fluchtversuch war schnell ermittelt: der 17-Jährige hatte sich das Fahrzeug bei seinen Eltern ohne deren Wissen für eine Spritztour ausgeliehen. Ein Alkomattest ergab einen Wert von 1,86 Promille. Nach einer Blutentnahme wurde der Minderjährige an seine Eltern überstellt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro.