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War ihm der Weg zu einer öffentlichen Toilette zu weit oder konnte er nicht mehr so richtig laufen? Ein Betrunkener hatte in Fellbach seine große Notdurft im Freien verrichtet. Danach stürzte er mit heruntergelassener Hose rückwärts in ein Gewächshaus.
War ihm der Weg zu einer öffentlichen Toilette zu weit oder konnte er nicht mehr so richtig laufen? Ein Betrunkener hatte in Fellbach seine große Notdurft im Freien verrichtet. Danach stürzte er mit heruntergelassener Hose rückwärts in ein Gewächshaus. © Symbolbild: dpa
02.01.2012

Betrunkener erleichtert sich und fällt in Glashaus

Fellbach. Zuerst konnte er nicht in Ruhe seine Notdurft verrichten, dann musste er seinen Akt der Erleichterung auch noch mit leichten Kopfverletzungen und in Gegenwart der Polizei beenden. Ein Betrunkener ist am Rande von Fellbach mit heruntergelassener Hose in ein Gewächshaus gefallen, nachdem er dort zuvor einen übel riechenden Haufen hinterlassen hatte, der Spaziergänger zu wenig freundlichen Kommentaren provozierte.

"Viele Familien nutzten die milden Temperaturen und begaben sich am Neujahrstag an die frische Luft. Ganz so frisch war die Luft allerdings auf einem Feldweg, abseits des städtischen Trubels am Rande von Fellbach nicht mehr. Ein völlig betrunkener Mann hatte sich einen Meter von einem Feldweg entfernt neben ein Gewächshaus gesetzt um seine große Notdurft zu verrichten", schreibt die Polizei in einem Pressebericht. Spaziergänger hätten den Mann mit heruntergelassener Hose in eindeutiger Position gesehen und sich über den Anblick und die "verminderte Luftqualität" geärgert.

Der Betrunkene kippte, möglicherweise wegen der Zuschauer peinlich berührt, bei seiner Notdurft-Aktion nach hinten und durchschlug mit dem Kopf eine Glasscheibe des Gewächshauses. Er zog sich leichte Verletzungen zu. Die alarmierte Polizeistreife erhob die Personalien des Betrunkenen.

Dieser muss nun für den entstandenen Sachschaden aufkommen. Da das Verrichten der Notdurft in der Öffentlichkeit nicht gestatten ist, droht ihm auch noch ein Verwarnungsgeld durch die städtische Bußgeldbehörde. Aus dem Polizeibericht geht leider nicht hervor, wer den riechenden Haufen beseitigt hat. pol

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