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02.05.2016

Bewaffnete Überfälle: Polizei sucht Räuberduo

Karlsruhe. Zwei Ende November beziehungsweise Mitte Januar verübte bewaffnete Überfälle auf eine Shishabar in der Steinhäuserstraße sowie eine Toto-Lotto-Annahmestelle in der Neckarstraße gehen nach den Ermittlungen der Karlsruhe Kriminalpolizei offenbar auf das Konto ein und desselben Räuberduos.

Mit Hilfe zweier Überwachungsfotos, die die Täter unmaskiert beim Ausspionieren der Tatobjekte zeigen, sowie von Vergleichsfotos zu bei den Taten getragenen Kleidungsstücken hoffen die Ermittler, der Klärung der Verbrechen ein Stück näherzukommen.

Beide Tatorte hatten die Räuber dann maskiert betreten und jeweils unter Vorhalt einer Pistole Geld gefordert. Bei dem in der Nacht zum 26.11.2015 kurz nach 1 Uhr verübten Überfall in der Shishabar hatten sie sich auch von der Anwesenheit zweier Gäste nicht abhalten lassen und überdies einen Angestellten geschlagen, bevor sie mit einer Beute von wenigen hundert Euro entkamen. Die Toto-Lotto-Annahmestelle im Weiherfeld überfielen sie am späten Nachmittag des 15. Januar. Nach Bedrohung der allein anwesenden Angestellten hielten sie der Frau eine Sporttasche hin, worin sie das Geld verstauen sollte. In diesem Fall entkamen die Räuber mit einem Geldbetrag im unteren vierstelligen Bereich.

 Von den etwa 20 bis 35 Jahre alten Tätern liegen folgende Beschreibungen vor:

Der Waffenträger in beiden Fällen ist etwa 1,85 Meter groß und schlank. Im Weiherfeld war er beim Ausspähen mit einem dunklen Kapuzenpulli und darunter einem dunklen Shirt mit weißem Aufdruck bekleidet. Bei der Tat trug er dann einen auffälligen Kapuzenpullover mit dem Aufdruck "MVIX". Zudem trug er schwarze Handschuhe mit dem weißen Schriftzug "Nike" auf den Handrücken.

 Sein Komplize ist mit etwa 1,75 Meter etwas kleiner. Er trug in der Shishabar einen auffälligen roten Kapuzenpulli mit der weißen Aufschrift "Appleton Wisconsin", eine rote Wollmütze mit unbekanntem weißem Schriftzug sowie helle, teils reflektierende Turnschuhe.

 Wer die Beschriebenen zu erkennen glaubt oder sonst sachdienliche Angaben zu den Überfällen machen kann, wird unter Telefon 939-5555 um seine Meldung beim rund um die Uhr erreichbaren Kriminaldauerdienst gebeten.