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© Smbolbild: PZ
19.09.2016

Bewohner soll Matraze in Flüchtlingsunterkunft angezündet haben

Stuttgart-Stammheim. Bei Löschversuchen einer brennenden Matratze haben am Sonntag in einer Flüchtlingsunterkunft an der Kameralamtsstraße vier Bewohner Rauchvergiftungen erlitten.

Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten und brachten sie vorsorglich in Krankenhäuser. Bei dem Brand entstand ein Sachschaden von rund 3.500 Euro.

Bewohner der Unterkunft hörten gegen 18.35 Uhr den Feuermelder in einem Erdgeschosszimmer. Sie öffneten gewaltsam die verschlossene Tür und löschten mit Feuerlöschern die brennende Matratze. Im Zimmer waren keine Personen anwesend.

Die Beamten des Branddezernats nahmen am Montag den 19 Jahre alten Zimmerbewohner fest und ermitteln nun wegen versuchter schwerer Brandstiftung. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Derzeit prüft die Staatsanwaltschaft Stuttgart, ob der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt wird.