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Mit einem Revolver erschoss ein 65-Jähriger seine ehemalige Lebensgefährtin. Foto: dpa
beziehungsdrama © dpa
04.07.2011

Beziehungsdrama Ausgangspunkt für tödliche Schüsse

EMMENDINGEN. Nach den tödlichen Schüssen auf eine 50-jährige Frau im südbadischen Emmendingen geht die Polizei von einem Beziehungsdrama aus. Ersten Erkenntnissen zufolge eskalierte ein Gespräch zwischen der Frau und ihrem 65 Jahre alten früheren Lebensgefährten, sagte ein Polizeisprecher am Montag.

An dem Gespräch beteiligt war auch der neue Freund der Frau. Der 65-Jährige erschoss seine Ex-Partnerin, richtete anschließend die Waffe gegen sich selbst und verletzte sich lebensgefährlich.

Der neue Freund der Frau beobachtete die Tat, wurde aber nicht angegriffen. Täter und Opfer lebten getrennt. Als Tatwaffe diente ein Revolver. Einen Waffenschein hatte der Mann den bisherigen Ermittlungen zufolge nicht.

Am Montag erwachte der Täter aus dem Koma. Er sei aber nicht vernehmungsfähig, teilte die Polizei mit. Sein Gesundheitszustand sei zu schlecht für eine Befragung. Die Ermittlungen stützten sich daher auf Indizien und auf die Aussagen von Zeugen.

Getötet wurde die Frau im Büro des Mannes. Dort hatten sich die Frau, ihr früherer Partner und ihr aktueller Freund zu einem Gespräch getroffen. Für die Frau kam nach den Schüssen auf sie jede Hilfe zu spät. Sie erlag in einer Klinik ihren schweren Verletzungen. dpa