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Diese Katze fühlt sich sichtlich wohl in der Regenrinne. Anders war dies bei der Katze, über die einen Polizisten bei einer Rettungsaktion am Kopf verletzte. Symbolbild: dpa
Diese Katze fühlt sich sichtlich wohl in der Regenrinne. Anders war dies bei der Katze, über die einen Polizisten bei einer Rettungsaktion am Kopf verletzte. Symbolbild: dpa © Symbolbild: dpa
14.01.2019

Blutige Rettungsaktion: Katze verpasst Polizist Kratzwunden am Kopf

Ettlingen. Eine Katze leistet bei einer Rettungsaktion heftigen Widerstand gegenüber ihren Helfern. Ein zuständiger Polizist erleidet daraufhin Kratzwunden am Kopf.

Am Freitag, den 14. Januar, alarmierte eine aufmerksame Frau in Ettlingen um 11.45 Uhr die Polizei, da sie auf dem Haus der Nachbarn eine hilflose Katze entdeckt hatte. Offenbar traute sich der Vierbeiner nicht von alleine wieder nach unten. Beamte des Polizeireviers Ettlingen fuhren die Straße an, um sich ein Bild vor Ort zu machen. Weder die Besitzer des betroffenen Objektes noch der Besitzer der Katze konnte ausfindig gemacht werden. 

Die Katze befand sich sichtlich verängstigt in etwa vier Metern Höhe kurz über der Regenrinne und versuchte vergebens einen Weg aus ihrer Misere zu finden. Da man sie nicht ihrem eigenen Schicksal überlassen wollte, beschlossen die Polizisten kurzerhand eine Rettungsaktion durchzuführen.

Mit Hilfe der Nachbarschaft konnte eine Leiter organisiert werden. So stiegen die Beamten schließlich auf das Dach empor, um das hilflose Tier zu retten. Die Katze war wohl zunächst ein wenig misstrauisch und fuhr ihre Krallen aus. Ein Beamter erlitt durch die tierische Gegenwehr Kratzwunden am Kopf. Schließlich ließ sich der Vierbeiner jedoch gemächlich nach unten befördern. Auf sicherem Boden angekommen, flüchtete die Katze in unbekannte Richtung.