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30.12.2014

Bluttat auf Acker: Leiche schlimm zugerichtet

Neuenburg am Rhein/Freiburg. Nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes auf einem Acker am Oberrhein sucht die Polizei den Täter im Bekanntenkreis des Opfers. Nähere Angaben dazu machte eine Sprecherin des Freiburger Präsidiums am Dienstag zunächst allerdings nicht. Fest stehe bislang nur, dass nach dem Stand der Ermittlungen von einer Beziehungstat auszugehen sei.

Bildergalerie: Leiche im Schnee: Sonderkommission steht vor Rätsel

Das Opfer sei ein 21 Jahre alter Mann, der in Neuenburg am Rhein (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) wohnte. Der Fundort der Leiche befinde sich aber in einem anderen Teil der 12 000-Einwohner Stadt. Ob der Mann auch auf dem Acker umgebracht worden und sofort an Ort und Stelle gestorben war, sagte die Sprecherin nicht.

Ein Zeuge hatte die Polizei am frühen Montagmorgen alarmiert, dass ein Mann auf freiem Gelände getötet worden sei. Die Beamten fanden die Leiche mit «massiven Verletzungen», wie die Sprecherin bekräftigte. Sie nannte aber weder die genaue Todesursache noch weitere Obduktionsergebnisse. Dabei handle es sich um Täterwissen.

Die Sonderkommission «Wiese» mit 60 Mitgliedern ermittelt. Die Spurensuche war trotz schlechter Wetterverhältnisse noch am Montag beendet worden. Bisher habe die Polizei wenige Rückmeldungen aus der Bevölkerung bekommen. Daher suchen die Ermittler nach Zeugen.

Einen Zusammenhang mit dem Lynchmord-Fall in Neuenburg - bis auf die örtliche Nähe - sieht die Polizei den Angaben zufolge nicht. Im Juni soll ein 17-Jähriger auf einem Pendlerparkplatz an der französischen Grenze den mutmaßlichen Vergewaltiger seiner Schwester umgebracht haben. Der 27-Jährige wurde mit 23 Messerstichen getötet.